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Erneut Konflikte zwischen Rockergruppen

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In der Nacht zum Sonntag kam es zwischen den verfeindeten Rockergruppen  „Bandidos“ und „Gremium“ im Niederbayerischen Straubing zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.

Zwei der Männer, die im Rahmen der Schlägerei mit Messern angegriffen worden waren, mussten in Folge mit Schnittverletzungen in Oberarmen und Gesicht mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Tatort werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch Zeugen von der Polizei vernommen, die sachdienliche Hinweise zu den möglichen Hintergründen der Schlägerei machen können. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Kölner Rockergruppe „Gremium“ gerät zusehends ins Visier der polizeilichen Ermittlungen, insbesondere der Abteilung für organisierte Kriminalität. Der Polizei ist bekannt,  dass die Gruppierung in großem Ausmaß in Drogengeschäfte verwickelt ist.

Darüber hinaus besteht gegenüber der Rockergruppe der Verdacht des Waffenhandels. Damit wären sie in ähnlichen illegalen Geschäften tätig, wie dies zumindest auch bei einem Teil der Hells Angels  der Fall ist. Neben Deutschland rückt „Gremium“ auch in anderen Staaten zunehmend ins Fadenkreuz der ermittelnden Beamten.

Die ebenfalls in die Schlägerei verwickelte Rockergruppe der „Bandidos“ ist immer wieder in vergleichbare gewalttätige Auseinandersetzungen mit anderen Motorradclubs verstrickt. Dabei kommen auch Schlag- und Stichwaffen wie Baseballschläger oder Messer zum Einsatz.

Bei den Bandidos haben nach Polizeiangaben einige Mitglieder möglicherweise  ebenfalls Kontakte zur organisierten Kriminalität.

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