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Erneute Auszeit des Apple-Chef

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Seit 2004 ist es nun schon das dritte Mal, dass Apple-Vorstandschef Steve Jobs wegen seiner anhaltenden Gesundheitsprobleme eine Auszeit nimmt und sich aus dem Tagesgeschäft zurückzieht. Niemand kann sich Apple ohne seinen Gründer vorstellen, der charismatische Jobs wird als Seele des Unternehmens verehrt.

Er ist es, der den Apple-Produkten immer wieder frischen Wind verleiht, Innovation wie iPod und iPhone stammen aus seiner Feder. Die Revolution auf dem Musikmarkt hat Apple aus der Versenkung gehoben und den Weg in eine steile Karriere geebnet. Über 250 Millionen Mal wurde der iPod bis heute verkauft und mit den von Steve Jobs ins Leben gerufenen iTunes Läden macht der Konzern jeden Tag Unmengen Umsatz mit dem Handel mit der Musik.

Steve Jobs ist gilt als Visionär, als die treibende Kraft des kalifornischen Unternehmens. Viele der Apple Mitarbeiter – sei es aus der technischen Sparte oder die Designer – wollen so sein wie er. Doch das ist schwierig. Wer in seine Fußstapfen treten will, der wird es nicht leicht haben.

26,74 Mrd. US-Dollar Umsatz und 6,0 Mrd. US-Dollar Gewinn erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2010. Mittlerweile gibt es 323 Apple Stores weltweit, darunter auch in München, Hamburg, Frankfurt, Oberhausen ­ und schon bald auch in Berlin und Dresden.

Ohne den Firmengründer Steve Jobs wäre all dies nicht denkbar. Er ist es auch, der die Erfolgsfirma nach außen präsentiert und begeisternde Reden halten kann. Doch aufgrund seiner erneuten Krankheit steht nun in Frage, wer in seiner Abwesenheit das Ruder übernimmt und ob Jobs überhaupt zurück kommt.

Im ersten Halbjahr 2009 musste Jobs bereits einmal aus gesundheitlichen Gründen ausfallen. In der Zeit hatte der Mann hinter ihm, Chief Operating Officer Tim Cook, ihn erfolgreich vertreten. Auch dieses Mal wird er wieder sein Bestes geben.

Dennoch, das Misstrauen bei Anlegern und Investoren ist groß. Der Erfolg von kaum einer anderen Firma ist so sehr an die Figur des Konzernchefs gebunden wie bei Apple. Als Resultat sanken die Börsenkurse sowohl in Frankfurt als auch in New York. Am Dienstag viel die Aktie um insgesamt 2,3 Prozent.

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