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Erste Verbraucheranzeige im Dioxin-Skandal

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Als erster Verbraucher, hat ein Arzt aus Münster, eine Strafanzeige im Dioxin- Skandal gestellt. Die Anzeige läuft gegen die Firma Harles und Jentzsch aus Schleswig- Holstein. Der Grund dafür sind Anschuldigungen, wie schwere Körperverletzung und versuchter Mord aus Habgier. Die Untersuchungen übernimmt die Staatsanwälte in Itzehoe oder Oldenburg ,die bereits im Komplex ermitteln. Dort geht es um Verstöße gegen das Lebens- und Futtermittelrecht.

Offensichtlich sind die verseuchten Industriefette sehr viel länger als bisher angenommen in Tierfutter verarbeitet worden. Bereits im März 2010 wurden Tests bei dem Lieferanten Harles und Jentzsch durchgeführt und positiv ausgewertet. Diese Informationen wurden von dem Agrarministerium in Kiel bestätigt. Die zulässige Höchstmenge von 0,75 Nanogramm Dioxin pro Kilogramm Fett wurde um mehr als das Doppelte überschritten.

Somit ist schon vor mindestens 10 Monaten verseuchtes Tierfutter in den Handel gelangt. Das Ergebnis des Tests stamme aus einer Eigenkontrolle und wurde deshalb nicht gemeldet. Die Probe konnte aber von der Futtermittelüberwachung im Dezember sichergestellt werden.

Auch ein Unternehmen in Niedersachsen wusste, nach Aussage des Bundesagrarministeriums, von schon viel früher das kontaminierte Fett verarbeitet wurde.

Der Verdacht einer Straftat erhärtet sich immer mehr. Die Spedition Lübbe hätte wohl keine Genehmigung zur Lagerung und zum Mischen der Fette zur Futtermittelherstellung gehabt, erklärt das niedersächsische Agrarministerium.

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