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Europa gewinnt Ryder Cup

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Im packenden Finale des Kontinenten-Wettbewerbs konnten die Europäer das Golf-Turnier in Newport Wales letztendlich für sich entscheiden.

Der deutsche Major-Gewinner Martin Kaymer konnte in seinen Vierern mit Lee Westwood und Ian Poulter zwar glänzen, im Einzel musste er sich aber chancenlos Dustin Johnson geschlagen geben und damit die höchste Niederlage an diesem Tag verkraften. Seine europäischen Mitstreiter schlugen sich besser und schafften in zwölf Einzeln mit 14,5:13,5 Punkten zu gewinnen.

Das Finale des Ryder Cup fand in diesem Jahr zum ersten Mal an einem Montag statt. Schon am Freitag machten heftige Regenschauer auf der Britischen Insel den Platz unbespielbar, sodass eine Pause von sieben Stunden unvermeidlich war. Der gesamte Zeitplan musste deshalb angepasst werden, sodass die letzten Einzel am Montag bei strahlendem Sonnenschein stattfinden mussten.

Die Titelverteidiger aus den USA, die seit 1993 nicht mehr auf dem europäischen Kontinent gewonnen haben, lagen lange Zeit in Führung. Der Engländer Lee Westwood, der sich im Moment auf Platz zwei der Weltrangliste befindet und gleichzeitig Europas Führungsspieler ist, konnte sein Einzel ebenso wenig gewinnen wie die deutsche Hoffnung Martin Kaymer. Aber auch die Amerikaner patzten und ihre Hoffnungsträger Tiger Woods und Phil Mickelson, die ihr Einzel gewannen, konnten insgesamt ihren Erwartungen nicht gerecht werden.

Am Ende brachte das letzte Einzel die Entscheidung. Als der Nordire Graeme McDowell gegen Hunter Mahan spielen musste, stand es 13,5:13,5. Am 16. Loch gelang Graeme ein Birdie, wodurch er bereits für die Vorentscheidung sorgen konnte. Am 17. Loch besiegelte er dann endgültig den Sieg für die Europäer auf heimischem Boden.

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