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Europa League: Bayer Leverkusen mit dem Rücken zur Wand

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Gegen Villareal muss sich eine gut spielende Werkself am Ende doch geschlagen geben. Für das Rückspiel in Spanien sind dies schlechte Voraussetzungen.

Bayer Leverkusen schien die Partie klar in der Hand zu haben. Während Villareal nicht an das Tor der Gastgeber heran kam, spielten die Leverkusener offensiv auf und erarbeiteten sich viele hochkarätige Chancen. Nach einer guten halben Stunde ging das Team von Jupp Heynckes dann auch verdient in Führung, als sich Kadlec ein Herz fasste und kurz vor dem Strafraum abzog. Der spanische Torhüter hatte kaum eine Chance. Bayer wägte sich in Sicherheit, spielte weiter nach vorne, war im Abschluss aber nicht effektiv genug. Kurz vor der Halbzeit folgte dann die Strafe. Rossi stand auf einmal frei vor Adler und versenkte den Ball souverän im Tor.

Auch die zweite Hälfte wurde von Bayer Leverkusen weitgehend dominiert. Im Sturm kam Kießling für Derdiyok, an der mangelnden Effizienz im Abschluss änderte sich allerdings auch nichts. Stattdessen kämpfte sich der frisch eingewechselte Nilmar in der 70. Minute durch den Leverkusener Strafraum und brachte Villareal in Führung. Bayer Leverkusen schien kurzzeitig aufgewacht und antwortete nur zwei Minuten später mit dem Ausgleich durch Castro. Die Spanier rückten nun etwas mehr auf und lauerten noch mehr auf Kontermöglichkeiten, die sich durch fehlerhafte Aufbauspiele der Deutschen immer öfter ergaben. Sie konnten jedoch immer irgendwie abgewehrt werden. Nur in der Nachspielzeit gab sich die Werkself erneut unachtsam und ließ Nilmar bei einem Konter alleine vor Adlers Tor dribbeln. Die Entscheidung war gefallen, Bayer Leverkusen verliert zu Hause und hat für das Rückspiel schlechte Karten in der Europa League weiterzukommen.

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