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Facebook-Apps erfassen Nutzerdaten

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Facebook hatte zuletzt versucht durch die Erleichterung der Privatsphäre-Einstellungen bei den Kritikern zu punkten – doch nun sollen besonders populäre Facebook-Apps Nutzerdaten weitergegeben haben.

Berichten des Wall Street Journal zufolge, war es durch Apps wie dem beliebte FarmVille mindestens 25 Drittunternehmen möglich, Zugriff auf die User-IDs und damit auch auf die Identität von Nutzern zu erhalten. Facebook reagierte auf entsprechende Anfragen der Presse umgehend und kündigte drastische Maßnahmen an. Als ersten Schritt werde Facebook die Weitergabe an andere Unternehmen „drastisch einschränken“, entsprechende Schritte sind in der Tat bereits erfolgt.

Nachdem, Angaben von Facebook zufolge, 70 Prozent der Mitglieder des sozialen Netzwerks auch Apps nutzen, dürfte die Mehrheit der Anwender von diesem Problem betroffen sein. Ursache des Datenschutz-Problems ist die Eigenschaft der Apps, über den Referrer des Browsers auch die Nutzer-ID an das jeweilige Unternehmen weiterzugeben.

Facebook erklärte, man vermute in der Mehrheit der Anwendungen hätten die Entwickler diesen Punkt schlichtweg nicht bedacht, die Übertragung der ID wäre also in vielen Fällen versehentlich erfolgt. Rapleaf, Betreiber einer Personensuchmaschine etwa sei ungewollt in den Besitz der Daten gelangt, das Unternehmen habe inzwischen reagiert und die eigenen Apps angepasst, so dass keine Übertragung von User-IDs oder sonstigen Daten mehr stattfinde.Zumindest einige Firmen hatten sich jedoch die Chance nicht nehmen lassen und nach Angaben des Wall Street Journal die so gewonnenen Daten in Werbenetzwerken genutzt.

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