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Facebook-Nutzerdaten wurden verkauft

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Das Datenleck beim sozialen Netzwerk Facebook, das erst vor kurzem bekannt geworden war, scheint nicht nur ein  Versehen gewesen zu sein. Nun wurde bekannt, dass Nutzerdaten gesammelt und an Datenhändler verkauft worden waren.

Facebook hatte den ursprünglichen Zwischenfall bedauert, allerdings von einem Versehen gesprochen. Firmen die von dem Problem betroffen waren, hatten zugesichert diesen technischen Fehler zu beheben

Nun ist jedoch bekannt geworden, dass die Erfassung von Nutzerdaten über das auslesen der UIDs in einigen Fällen keineswegs unfreiwillig erfolgte,  sondern eine bewusst gewählte Funktion der betreffenden Apps gewesen sei.

Die auf diese Weise erlangten Informationen über die Benutzer seien dann an Datenhändler verkauft worden.

Facebook betonte, dass es sich bei einem derartigen Datendiebstahl und der Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte um klare Verstöße gegen die geltenden Datenschutzbestimmungen des Unternehmens handele. Wie bereits beim ersten bekannt werden dieses Datenlecks, erklärte Facebook auch in diesem Fall, man nehme den Vorfall sehr ernst.

Als erste Reaktion auf den Datenhandel hatte ein Sprecher des sozialen Netzwerks angekündigt, man habe die betroffenen Entwickler für mehrere Monate von Facebook ausgeschlossen.

Zugleich versucht das Unternehmen auch die Mitglieder des Social Networks zu beruhigen. so seien etwa keine der großen populären Apps die von einer Vielzahl von Nutzern verwendet werden, zur aktiven Datensammlung missbraucht worden.

Beim ersten Zwischenfall hatte es jedoch Informationen gegeben, auch sehr populäre Anwendungen, etwa das Spiel „Farmville“ hätten UIDs unautorisiert übertragen.

Nach eigenen Angaben lasse Facebook gegenüber Datenhändlern „null Toleranz“ walten, da „sie das untergraben, was Nutzer von Facebook erwarten.“

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