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Fehler untersucht die US-Justiz bei massenhaften Versteigerungen

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Gegen mögliche Fehler bei einer Vielzahl von Hausversteigerungen geht nun im gesamten Land die US Justizbehörde vor. Eine gemeinsame Untersuchung beschlossen die Staatsanwaltschaften aller 50 Bundesstaaten. Verfahrensfehler begangen zu haben, wird den Banken und den Immobilienfinanzierern Vorgeworfen, bei denen massenhaft an Zwangsversteigerungen in den USA  in Folge der Finanzkriese, stattgefunden haben. Ohne notarielle Aufsicht sollen sie etwa Dokumente unzulässigerweise und ohne erneute Prüfung unterzeichnet haben um die Versteigerungen zu beschleunigen.

„Wir glauben, dass ein solches Vorgehen unlauteres Gebaren darstellt oder anderweitig Recht der Bundesstaaten verletzt“, erklärten die Staatsanwaltschaften gemeinsam.  Mehrere US-Banken wie zum Beispiel die Bank of America und JPMorgan Chase hatten in den vergangenen Tagen ihre Zwangsversteigerungen ausgesetzt.

In den USA und auch weltweit war die Finanzkrise in den vergangenen Jahren vor allem durch eine Spekulationsblase am US-Immobilienmarkt ausgelöst worden. Deutlich gestiegen waren zunächst die Immobilienpreise und sehr viele Verbraucher nahmen Kredite zum Hauskauf auf. Als nun die Verbraucher nicht mehr bezahlen konnten, platze die Blase und die Preise stürzten ab. Die Banken versuchten die Grundstücke schnell wieder loszuwerden und wollten die Häuser per Zwangsversteigerungen wieder verkaufen. In ein weiteres Chaos stürzen könnte das Vorgehen der US-Justiz den ohnehin noch immer schwer angeschlagenen Immobiliemarkt.

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