Start Technik Firefox 4.0 möglicherweise mit „Do not Track“ für mehr Datenschutz

Firefox 4.0 möglicherweise mit „Do not Track“ für mehr Datenschutz

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Die Identifikation und Wiedererkennung eines Nutzers im Netz erfolgt in der Regel durch Cookies, die von den Webseiten gesetzt werden.

Neben sinnvollen Cookies die etwa die Login-Daten von Online-Foren speichern, existiert jedoch eine große Anzahl von Tracking-Cookies die von der Werbeindustrie eintgesetzt werden, um den Nutzer auf seinem Weg durch das Internet zu verfolgen und so Daten über sein Surfverhalten zu sammeln um anhand dieser Informationen möglichst maßgeschneiderte Werbung auf den Webseiten präsentieren zu können.

Die normalerweise genutzten Gegenmaßnahmen, wie das Löschen oder Blocken von Cookies werden besonders bei Nutzern die auch sonst eher sorglos mit ihren Daten umgehen, wie etwa viele Mitglieder sozialer Netzwerke wie Facebook, wenig genutzt, da sie unbequem sind.

Die Mozilla Foundation will mit dem kommenden Firefox 4.0 das Problem von der anderen Seite einpacken und diskutiert eine Funktion namens „Do not Track“.

Diese soll anhand einer  Anpassung des HTTP-Headers den aufgerufenen Webseiten signalisieren, dass sie nicht getrackt werden wollen. Eine derartige Methode, die auf die Kooperation der werbenden Unternehmen setzt scheint einigermaßen lächerlich – zumindest US-Anbieter könnten sich jedoch gezwungen sehen, dieser automatisierten Aufforderung des Browsers Folge zu leisten.

Die Federal Trade Commission (FTC) unter deren Beobachtung die dortige Werbewirtschaft steht, hat bereits signalisiert man begrüße diese Initiative, was zu Druck auf die Werbeindustrie führen könnte. Bislang ist jedoch noch unklar, ob die Funktion tatsächlich in Firefox 4.0 implementiert wird

Ob die Veränderung des HTTP-Headers jedoch unter Umständen dazu führt, dass der Nutzer eventuell gerade deshalb aus der Maße der übrigen Surfer herausragt, weil er blockt, sollte jedoch dabei ebenfalls berücksichtigt werden, wenn man zusätzlichen Wert auf gesteigerte Privatsphäre im Netz legt.

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