Start Reisen und Touristik Flughafen Stuttgart tritt Global Compact bei

Flughafen Stuttgart tritt Global Compact bei

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Der Global Compact ist ein Netzwerk der Vereinten Nationen, das sich für die unternehmerische Verantwortung und Corporate Social Responsibility (CSR) starkmacht. Weltweit ist das Netzwerk die größte und wichtigste Vereinigung dieser Art. Nun ist auch die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) dem Global Compact der Vereinten Nationen beigetreten. Damit ist der Flughafen als erster deutscher Verkehrsflughafen in öffentlicher Hand Mitglied der internationalen Gemeinschaft.

Der Flughafen Stuttgart verpflichtet sich mit dem Beitritt, in einem jährlichen Bericht an das Global Compact Büro der Vereinten Nationen aufzuzeigen, inwieweit Maßnahmen zur Verbesserung der Bereiche Umweltschutz, Menschenrechte, Arbeitsnormen und Korruptionsbekämpfung vorgenommen wurden.

Es geht der Vereinigung vor allem darum, dass die Mitgliedsunternehmen und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik von einander lernen. Erfahrungsberichte und Fallbeispiele sollen dabei helfen, dass sich die Mitglieder untereinander zum Thema unternehmerische Verantwortung austauschen können.

Dabei versteht sich der Global Compact ganz klar nicht als Kontrollinstanz. Der Gedanke der Dialog- und Lernplattform steht deutlich im Vordergrund. Alle Mitglieder treten der Vereinigung freiwillig bei, haben also eine selbstangetriebene Motivation, die zehn Prinzipien des Global Compact einzuhalten.

Diese Prinzipien basieren auf den Grundlagen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Erklärung über die grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit der Internationalen Arbeitsorganisationen (ILO) und den Grundsätzen der Erklärung von Rio zu Umwelt und Entwicklung ableiten lassen.

„Die Mitgliedschaft der FSG ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung unserer Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategie“, sagte Flughafengeschäftsführer Walter Schoefer am Dienstag in Stuttgart.

Das Deutsche Global Compact Netzwerk umfasst heute über 120 Unternehmen sowie Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik und es wird aktiv von der Deutschen Bundesregierung, insbesondere durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

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