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Folgen des Triebwerkschadens

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Nachdem am 4. November an einer Maschine des Typs A380 der australischen Airline Qantas ein Triebwerkschaden entstanden war und diese auf dem Flughafen von Singapur notlanden musste, hat die Singapore Airlines Ltd nun angekündigt, an drei ihrer elf Airbus-Großraumflieger die Triebwerke gleichen Modells vorsorglich auszubauen.

Die neuen Triebwerke von Singapore Airlines sollen erneut vom Typ Trent 900 von Rolls-Royce sein, obwohl laut Hersteller das erkannte Problem spezifisch für dieses Modell festgestellt worden sei. In dem beschädigten Jet wurden in der betroffenen Turbine Öllecks gefunden, welche in Folge einer Kettenreaktion in Brand gerieten und eine Explosion im Triebwerk verursachten. Auf Anraten des Triebwerkherstellers Rolls-Royce werden daher weiterhin eine Reihe von Tests und Inspektionen durchgeführt.

Auch die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA schreibt nach dem Triebwerkschaden in Singapur vergangene Woche, bei dem es keine Verletzen gab, nun häufigere Prüfungen der Triebwerke vor als ursprünglich gefordert. Zu den neuen Vorgaben zählen auch gründlichere Checks von Triebwerksteilen nach jedem Flug. In den meisten Fällen seien daher ab sofort längere Inspektionen vonnöten.

Als Folge des angepassten Wartungsplans müssen Fluglinien, die einen A380 in der Flotte haben, sehr wahrscheinlich ihre Flugpläne überarbeiten, damit sie die längeren Zwischenstopps mit einplanen können. Die neuen Vorgaben wurden in enger Abstimmung mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus und dem britischen Triebwerkshersteller Rolls-Royce entwickelt und sind für alle Fluglinien bindend.

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