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Forderung für Null-Promille im Straßenverkehr

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Eine Arbeitsgruppe der Verkehrswacht, zusammen mit dem Auto-Club Europa (ACE) fordern ein absolutes Alkoholverbot auf alle Fahrer auszudehnen. Das neue Gesetz soll  „das Führen von Kraftfahrzeugen unter der Wirkung alkoholischer Getränke“ verbieten.

Bisher galt die Null-Promille-Regelung für Fahranfänger unter 21 Jahren. Die Verkehrswacht in Berlin teilte mit, dass demnächst bei Verstößen ab 0,3 Promille mit mindestens einem Monat Fahrverbot und 500 Euro Strafe zu ahnden sei.

Bisher müssen Autofahrer ab 21 Jahren mit Strafen rechnen, wenn sie ab einem Blutalkoholpegel über 0,5 Promille auffällig geworden sind. Unter 0,5 Promille gehen momentan noch die über 21-Jährigen Fahrer straffrei aus. Ausgenommen sind das Verursachen von Unfällen, oder Zeichen einer Fahrunsicherheit.

Eine absolute Null-Regelung kann es aber nicht geben, weil sich auch ohne Alkoholkonsum im menschlichen Blut bis zu 0,1 Promille Alkohol befinden können.

Vorgeschlagen wird von der Verkehrswacht in der Begründung des Gesetzes klar zu stellen, dass „unter der Wirkung alkoholischer Getränke“ eine Blutalkoholkonzentration oberhalb von 0,19 Promille verstanden wird.

Ohnehin sei der tatsächliche negative Einfluss erst ab einem Blutalkoholpegel von 0,2 Promille wissenschaftlich nachweisbar.

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