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Formel 1: Kritik an neuen Reifen

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Die neue Formel 1 Saison bringt eine Reihe von Veränderungen mit sich. KERS feiert sein Comeback und ein verstellbarer Heckflügel wird eingeführt. Dadurch sollen Überholmanöver vereinfacht und die Rennen insgesamt spektakulärer gemacht werden. Die größte Diskussion kommt aber um die neuen Reifen auf.

Nach dem Ausstieg von Bridgestone stellt nun Pirelli die Reifen für die Formel 1 zur Verfügung. Durch die neue Mischung der Reifen verändern sich auch ihre Eigenschaften. Viele Piloten ziehen schon jetzt über die Pirelli Reifen her. Sebastian Vettel bemängelt, dass die Reifen sich zu schnell abnutzten. Der weiche Reifen ließe keine Fahrfehler zu, weil er ansonsten sofort kaputt ginge, klagt der Weltmeister über diese Änderung.

Da den Teams für ein Rennwochenende nur eine begrenzte Anzahl an Reifensätzen zur Verfügung steht, wird die Strategie wohl stärker in den Vordergrund rücken. Hier sind die Renningenieure gefragt, bereits im Qualifying den richtigen Reifensatz zu wählen, mit dem die ersten 10 Startplätze dann auch ins Rennen starten müssen. Adrian Sutil befürchtet, dass auch das freie Training vor einem Rennen nicht mehr ausreichend genutzt werden könnte, weil jeder verwendete Reifensatz im Qualifiying und Rennen fehlen würde. Generell sei davon auszugehen, dass jeder Fahrer mehrmals pro Rennen einen Boxenstopp einlegen müsse, um die schnell abbauenden Reifen zu wechseln.

Die Formel 1 Teams sind derzeit noch am ausprobieren, wie sie mit den Reifen am besten umgehen sollten. Da kommt die Absage des ersten Rennens der Saison in Bahrain gerade recht. Dadurch haben die Rennställe zwei Wochen mehr Zeit, ihr Auto und ihre Strategie vor Saisonstart zu verfeinern.

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