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Fortschritte in der Krebstherapie

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Einer der bedeutendsten Krebskongresse ging am 12. Oktober zu Ende. Aus 155 Ländern trafen sich mehr als 15.000 Onkologen und besprachen und diskutierten die Fortschritte in der Krebstherapie. An Krebs sterben jährlich ungefähr 8 Millionen Menschen. Das bedeutet 20 Prozent der Todesfälle starben an Krebs.

Bei den Frauen ist Brustkrebs am häufigsten, bei den Männern das Prostatakarzinom. Darauf folgen aber bei Männern und Frauen Darm -und Lungenkrebs. Der größte Risikofaktor für Lungenkrebs ist das Rauchen. Nur 10 Prozent der Lungenkrebserkrankten sind keine Raucher.

Bei vielen Tumorarten ist den Wissenschaftlern gelungen, Therapien zielgerichteter anzuwenden. Man spricht von „Targeted Therapy“. Während dieser Therapie werden nur die Tumorzellen durch die Medikamente angesprochen. Was natürlich eine bessere Verträglichkeit zur Folge hat. Auch bei Lungenkrebs gibt es neue Entwicklungen. Es wurde ein neues Medikament vorgestellt, welches bisher noch keinen Namen hat. Es blockiert gezielt bestimmte Andockstellen in der Tumorzelle weswegen sie sich nicht mehr vermehren können. Wenn die letzten Entwicklungsschritte abgeschlossen sind, dann steht das Medikament in einigen Jahren zur Verfügung.

Bei bestimmten Formen von Brustkrebs gibt es auch Erfolge zu verzeichnen. Eingesetzt werden bestimmte Antikörper, wenn im Brustgewebe der sogenannte HER-2-Rezeptor nachgewiesen werden kann. Es wurde darüber berichtet, das auch betagtere Frauen von einer Behandlung profitieren konnten und sich ihre Lebenszeit damit verlängerte.

Die Metastasierung in das Knochengewebe zu beeinflussen, ist ein weiterer Versuch. Mittlerweile gibt es da wirkungsvolle Medikamente, die die Aktivität der knochenabbauenden Zellen hemmen.

Die  Wissenschaft scheint auf dem Weg, neue Therapien und Medikamente zu entwickeln. Für viele Erkrankten die letzte Hoffnung!

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