Start Aktuelles Fregatte „Köln“ verhindert Piratenangriff

Fregatte „Köln“ verhindert Piratenangriff

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Im Golf von Aden wurde die unter liberianischer Flagge fahrende „Star II“ von einem Piratenboot  verfolgt und beschossen.  Die „Star II“ setzte darauf einen Notruf ab. Wie die Bundeswehr berichtet, konnte die deutsche Fregatte „Köln“ eine Entführung vereiteln. Der eingesetzte Bordhubschrauber, der im Rahmen der Überwachungsoperation „Atalanta“ zur Hilfe kam, konnte die Angreifer mit Warnschüssen stoppen. Beobachtet wurde weiterhin, wie Männer Gegenstände ins Wasser geworfen haben. Bei der anschließenden Durchsuchung des angreifenden Bootes  konnten nicht ausreichende Beweismittel gefunden werden. Aus diesem Grund konnten die an Bord befindlichen Personen nicht in Gewahrsam genommen werden.

Statistiken sagen, das vermehrt Schiffe von Piraten im Golf von Aden gekapert werden und das seit einigen Jahren. 2009 gab es mehr als 200 Angriffe und 68 erfolgreiche Entführungen. Eine Schätzung ergibt, dass 50 Millionen Dollar (das sind rund 39 Millionen Euro) an Lösegeldern gezahlt wurden. 23 Schiffe mit mindestens 412 Besatzungsmitgliedern waren am 9.September in der Gewalt von Piraten so ein Bericht von Ecoterra International, einer Organisation zur Überwachung der Piraterie.

In somalischen Gewässern sind seit 2008 multinationale Truppen mit Mandaten von Nato und EU im Einsatz. An der europäischen Anti-Piraten-Mission „Atalanta“ ist Deutschland beteiligt. Das dient zu Piratenabschreckung und Bekämpfung. Das aktuelle Bundestagsmandat für den Einsatz läuft Mitte Dezember aus.

Hauptziel ist es den Schutz der Schiffe des World Food Programms mit Hilfslieferungen für Somalia wie auch andere Handelsschiffe zu gewährleisten.

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