Start Aktuelles Fukushima aktuell: AKW-Arbeiter mit Rettungshubschrauber abtransportiert

Fukushima aktuell: AKW-Arbeiter mit Rettungshubschrauber abtransportiert

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Artikelbild - Rettungshubschrauber (Foto: pd)
AKW Fukushima: Arbeiter nach Zusammenbruch in Klinik ausgeflogen (Symbolfoto: pd)

TEPCO meldet vom AKW Fukushima heute von einem Rettungseinsatz der bereits gestern erfolgte, dessen genaue Umstände aber offenbar noch unklar sind. Weitere Fukushima News finden sich im Spreadnews Japan-Ticker vom 23. Februar 2016.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • AKW-Arbeiter überraschend zusammengebrochen
  • Sozialer Zusammenhalt reduziert PTSD-Risiko

AKW-Arbeiter überraschend zusammengebrochen: Am gestrigen Montag fiel gegen 14:45 Uhr ein Angestellter eines Partnerunternehmens nah des Eingangsbereichs der Umkleideräume bewusstlos zu Boden. Der Mitte 50 Jahre alte Arbeiter wurde dort von Kollegen entdeckt.

Nach einer ersten Untersuchung im Notfallraum wurde ein Transport in das Krankenhaus von Iwaki veranlasst. Anders als sonst in diesen Fällen übrig, wurde der Patient jedoch nicht mit einem Krankenwagen abgeholt, sondern ein Rettungshubschrauber angefordert.

Eine Anhaftung von radioaktivem Material am Patienten sei nicht festgestellt worden, teilte TEPCO in einer Meldung mit.

Der Angestellte war zuvor mit Arbeiten an Lagertanks für radioaktiv belastetes Abwasser beschäftigt. Das Unternehmen erklärte, man untersuche die genauen Umstände und ob möglicherweise ein Arbeitsunfall vorlag.

Über die Ereignisse berichteten sowohl TEPCO, als auch Präfekturmedien unter Bezug auf das Kraftwerksunternehmen.

Sozialer Zusammenhalt reduziert PTSD-Risiko: Die Ergebnisse einer mehrmonatigen Studie geben Aufschluss über die Auswirkung sozialer Bindungen auf die psychische Gesundheit bei Opfern der Tohoku-Katastrophen.

Demnach war die Rate jener Senioren die eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD/PTBS) entwickelten, bei Personen mit starken sozialen Bindungen nach der Katastrophe um 25 Prozent niedriger, als bei Betroffenen ohne Kontakte.

Die gegenseitige Unterstützung und Information wirke sich offenbar positiv auf die geistige Verfassung der Katastrophenopfer aus.  Über die Studie berichteten Präfekturmedien.

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