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Fukushima aktuell: AKW-Arbeiter nach Insektenstich in Klinik eingeliefert

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Artikelbild - Wespe (Foto: pd)
AKW Fukushima: JAEA-Mitarbeiter von Insekt gestochen (Symbolfoto: pd)

Während der Taifun Lan über die japanischen Inseln zieht, gibt es vom AKW Fukushima heute zwei Meldungen, von denen zumindest eine so gar nicht zu den Wetterverhältnissen passen will.

Die Details der aktuellen Fukushima News gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 23. Oktober 2017.

Unsere heutigen Themen zum Wochenbeginn:

  • Arbeiter nach Insektenstich in Klinik eingeliefert
  • Messposten löst Fehlalarm wegen angeblicher Wasserstandsschwankung aus
Arbeiter nach Insektenstich in Klinik eingeliefert

Am heutigen Montag wurde gegen 14:23 Uhr (Ortszeit) ein Angestellter eines Partnerunternehmens an der Baustelle des künftigen Forschungszentrums der JAEA von einem Insekt, möglicherweise einer Hornisse, im Gesicht verletzt.

Das Zentrum liegt auf dem Gelände des AKW Fukushima Daiichi und ist derzeit noch im Aufbau. Nach dem Insektenstich wurde eine erste medizinische Untersuchung im Notfallraum durchgeführt und gegen 15:44 Uhr ein Krankenwagen verständigt.

Der Betroffene war für ein Partnerunternehmen der JAEA tätig, als er von dem Insekt ins Gesicht gestochen wurde. Eine radioaktive Kontamination war nicht nachweisbar. Es folgte der Abtransport in das Krankenhaus von Minamisoma.

Über den medizinischen Notfall berichtete der Kraftwerksbetreiber TEPCO.

Messposten löst Fehlalarm wegen angeblicher Wasserstandsschwankung aus

Ein Alarm des Messgeräts am Grundwasserposten Nr. 19 wies gegen 03:05 Uhr (Ortszeit) auf den Anstieg des Pegelstands hin, so dass hierdurch die rechtlichen Vorgaben für den sicheren Betrieb überschritten wurden.

Aus diesem Grund wurde um 3:12 Uhr die Pumpen aller Grundwasserposten um die Reaktorgebäude 1 bis 4 zunächst gestoppt und eine Kontrolle des tatsächlichen Wasserstands an Posten Nr. 19 durchgeführt.

Diese Prüfung ergab, dass der Pegel vor Ort keine Auffälligkeiten zeigt, sondern sich völlig im normalen Bereich bewegt. Somit lag offensichtlich keine Verletzung der geltenden Sicherheitsbestimmungen vor.

Während ab 7:19 Uhr die Pumpen der Grundwasserposten („sub drains“) nacheinander wieder gestartet wurden, beobachtete man die Entwicklungen des Wasserstands in den Reaktorgebäuden. Auch hier konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden.

Über diesen offensichtlichen Fehlalarm berichtete der Kraftwerksbetreiber TEPCO.