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Fukushima aktuell: AKW-Arbeiter stirbt nach Schichtende

Fukushima-Arbeiter stirbt nach Einsatz am AKW

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Artikelbild AKW Fukushima: Arbeiter in einem Ruheraum im Juni/Juli 2011 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Arbeiter stirbt überraschend nach Schichtende (Symbolfoto: TEPCO)

TEPCO meldet im Zusammenhang mit den Arbeiten am AKW Fukushima heute einen überraschenden Todesfall, dessen genaue Umstände noch geklärt werden müssen.

In weiteren Fukushima News wird die Ursache für die überraschende Überlastung von Schutzmaßnahmen gegen einströmendes Grundwasser bekannt gegeben. Die Details finden sich im Spreadnews Japan-Ticker vom 6. Juni 2018.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • AKW-Arbeiter erbricht sich und stirbt
  • Neue Erkenntnisse zu unerwartetem Regenwasserzufluss veröffentlicht
AKW-Arbeiter erbricht sich und stirbt 

Der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi gab am heutigen Mittwoch den überraschenden Tod eines Kraftwerksarbeiters bekannt, der für ein Partnerunternehmen auf der Anlage tätig  war.

Nach Angaben von TEPCO war der Mann Mitte 50 zwischen 8:00 Uhr und 10:30 Uhr (Ortszeit) mit Demontagearbeiten beschäftigt. Nach Beendigung seiner Aufgabe habe er sich erbrochen, obwohl er vor Arbeitsbeginn keine Auffälligkeiten gezeigt habe.

Als der Mann dann im Büro des Partnerunternehmens außerhalb des Kernkraftwerks saß, sei er gegen 13:45 Uhr kollabiert und vom Stuhl gefallen. Der Arbeiter wurde in eine Klinik gebracht, wo um 16:02 Uhr der Tod festgestellt wurde.

Die genaue Todesursache und ob irgendeine Beziehung zwischen seiner Beschäftigung und dem Todesfall gibt, sind bislang noch ungeklärt. Das berichten Präfekturmedien.

Neue Erkenntnisse zu unerwartetem Regenwasserzufluss veröffentlicht

Am heutigen Mittwoch gab TEPCO bekannt, dass es gelungen sei, die Hintergründe zum unerwartet starker Regenwasserzufluss in AKW-Gebäude vom Oktober vergangenen Jahres zu ermitteln.

TEPCO war damals vom verstärkten Wasserzufluss überrascht worden, der trotz der getroffenen Sicherheitsmaßnahmen und des so genannten Eiswalls aufgetreten war.

Nun gab das Unternehmen bekannt, dass offenbar Regenwasser durch das Dach des Gebäudes von Reaktor 2 gelangt war und so der Zufluss entstanden sei.

Zudem gibt es bislang eine Leitung, die Regenwasser aus Gebäuden im Bereich von Reaktor 1 in einen Entwässerungskanal leitet und die Möglichkeit besteht, dass es bei schweren Regenfällen, wie etwa im Zuge eines Taifuns, zum Rückfluss in das Gebäude kommen könnte.

Über diese Entdeckungen berichteten Präfekturmedien.