Fukushima aktuell: Angst vor gesundheitlichen Langzeitfolgen sinkt

Fukushima aktuell: Angst vor gesundheitlichen Langzeitfolgen sinkt

Lebensmittelsicherheit bleibt weiterhin wichtiges Thema

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Artikelbild - Klinikum der medizinischen Universität Fukushima (Foto: pd)
Universitätsklinikum Fukushima (Foto: pd)

Es heißt, Menschen vergessen schnell und vielleicht ist es in der Tat auch der Zahn der Zeit, der zu den Umfrageergebnissen führt, die aus der Präfektur Fukushima heute gemeldet werden.

Interessanterweise sind diese Fukushima News jedoch keineswegs so eindeutig, wie es scheint. Die Details gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 1. Februar 2017.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Angst vor langfristigen Gesundheitsfolgen leicht gesunken
  • Aktuelle Angaben zur Strahlungsbelastung der Fukushima-Arbeiter
Angst vor langfristigen Gesundheitsfolgen leicht gesunken

Eine gestern veröffentlichte Studie der Präfektur Fukushima ergab, dass die Zahl jener Personen, die sich vor langfristigen gesundheitlichen Folgen der Kraftwerkskatastrophe fürchten, im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen ist.

Demnach gaben 43,6 Prozent der Befragten an, Bedenken über künftige Auswirkungen auf die Gesundheit zu haben. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (47,8 Prozent) einem Rückgang von 4,2 Punkten.

Auch der Wunsch nach Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Radioaktivität ging zurück und lag bei 59.5 Prozent. Im vergangenen Fiskaljahr betrug dieser Wert noch 61,6 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Überraschenderweise stieg jedoch die die Zahl der Personen ohne besondere gesundheitliche Sorgen lediglich geringfügig – und zwar von 31,9 Prozent im Vorjahr um nur 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 32 Prozent.

Eine Reihe zusätzlicher Fragen zur Informationspolitik ergab, dass der Wunsch nach Informationen zur Lebensmittelsicherheit etwas größer geworden ist, als im vergangenen Fiskaljahr (64,3 statt 62,4 Prozent). Diese und weitere Zahlen gaben Präfekturmedien bekannt.

Aktuelle Angaben zur Strahlungsbelastung der Fukushima-Arbeiter

Am heutigen Mittwoch übermittelte der Kraftwerksbetreiber TEPCO die aktuellen Angaben zur Zahl der Beschäftigten an der Anlage, sowie zur Höhe der Strahlungsdosis an das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales für den Dezember 2016.

Die maximale Strahlungsbelastung der Angestellten lag im Dezember bei 13,10 Millisievert. Im Bezug auf die inkorporierte Strahlenbelastung wurden bei den Angestellten keine signifikanten Werte festgestellt.

Der nächste Bericht, der sich mit den Strahlungsdaten mit Stand von Ende Januar befassen wird, soll gegen Ende Februar eingereicht werden.

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