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Fukushima aktuell: Lockerung von EU-Importbeschränkungen angekündigt

Einschränkungen für Importe aus Japan sinken

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Artikelbild EU-Europaflagge (Foto: cc0)
EU lockert Importregelungen für Waren aus Japan (Symbolfoto: cc0)

Die Neuregelung zum EU-Import von Lebensmitteln aus Japan dürfte in Fukushima heute großen Beifall gefunden haben. Weniger enthusiastisch werden diese aktuellen Fukushima News vermutlich von jenen aufgenommen, die der Lebensmittelsicherheit ohnehin misstrauen.

Diese Meldung, sowie eine Aktualisierung zu den Arbeiten an Reaktor 3 gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 13. November 2017.

Unsere heutigen Themen zum Wochenbeginn:

  • EU hebt Importbeschränkungen für Fukushima-Lebensmittel im Dezember auf
  • Montage von Brennelemente-Bergungsgerät verspätet angelaufen
EU hebt Importbeschränkungen für Lebensmittel im Dezember auf

Die Europäische Union hat die teilweise Aufhebung von Importverboten für Produkte aus zehn japanischen Präfekturen bekannt gegeben – darunter auch Waren aus der Präfektur Fukushima. Diese Entscheidung könnte internationale Vorbildfunktion haben.

Zuletzt hatte die japanische Regierung eine Neuorientierung der Kontrollen von Reis aus Fukushima in Betracht gezogen, nachdem über Jahre hinweg keine Überschreitung des Lebensmittelgrenzwerts festgestellt wurde.

Ab dem 1. Dezember soll unter anderem auch dieser Reis in die EU eingeführt werden können. Bei den anderen neun Präfekturen handelt es sich zum einen um Akita, Miyagi und Iwate, die ebenfalls in der Region Tohoku liegen.

Daneben gehören aber auch angrenzende und weiter entfernte Präfekturen, wie Gunma, Ibaraki, Tochigi und Chiba, sowie Nagano und Yamagata zu den ausgewählten Gebieten.

Auch im Fall der Meeresprodukte wird es ab Dezember Lockerungen geben, so dass unter anderem auch einige Fische und Meerestiere, die in den Gewässern vor der Präfektur Fukushima gefangen wurden, auf dem europäischen Markt verkauft werden dürfen.

Am meisten profitiert jedoch die Präfektur Akita von der Entscheidung der EU, denn mit der Aufhebung der Importbeschränkungen für Wildgemüse, unterliegen die Produkte aus Akita keinerlei Sonderregelung mehr.

Für die Reisbauern für Fukushima ist die Entscheidung ebenfalls ein besonderer Erfolg, denn theoretisch wäre damit die Kennzeichnungspflicht, dass Reis aus anderen Präfekturen nicht doch aus Fukushima stammt, hinfällig.

Über den Schritt der EU und die Bekanntgabe des Datums berichtete die jiji. Bereits in der Vergangenheit waren Lockerungen der EU-Regelungen für einige Lebensmittel erfolgt und auch Staaten wie Taiwan und Russland waren für Neuregelungen offen.

Ein ausgeweiteter internationaler Handel könnte womöglich die finanziellen Schäden durch fragwürdiges Preisdumping bei Lebensmitteln aus Fukushima kompensieren.

Montage von Brennelemente-Bergungsgerät verspätet angelaufen

Über die Anlieferung von Bauteilen zur Brennelemente-Bergung berichteten wir bereits Ende vergangener Woche. Auch sollte schon am Samstag mit den erforderlichen Arbeiten begonnen werden.

Doch nach Angaben des Kraftwerksbetreibers TEPCO musste der Beginn der Kranarbeiten wegen starker Winde auf den Sonntag verschoben werden. Dann jedoch war es soweit und die Arbeit konnte anlaufen.

Dabei wurde im Rahmen der Maßnahme ein 72 Tonnen wiegendes Bauteil durch zwei Kräne in den oberen Bereich des Gebäudes von Reaktor 3 gehoben. Die Mission war innerhalb einer halben Stunde abgeschlossen.

Es handelt es sich um die Brennelemente-Wechselmaschine zur Bergung von Brennelementen. Das Gerät ist 9,3 Meter hoch und etwa 17 Meter breit.

In dem Abklingbecken befinden sich noch 566 Brennelemente, die zum Teil abgebrannt, aber auch bislang ungenutzt geblieben sind. Sie sollen im Laufe des Fiskaljahrs 2018 aus dem Becken, dass sich in 36 Metern Höhe befinden, geborgen werden.

Dabei werden die Brennelemente unter Wasser in Behälter transferiert, die anschließend unter Verwendung eines anderen Krans aus dem Reaktorgebäude entfernt und in ein Lagerbecken transportiert werden.

Diese  Schritte waren bereits bei der Bergung von Brennelementen an Reaktor 4 vom Kraftwerksbetreiber TEPCO im Dezember 2014 erfolgreich durchgeführt worden. Über den aktuellen Stand der jetzigen Arbeiten an Reaktor 3 berichtete die jiji.

1 KOMMENTAR

  1. Der Nukleare Wahnsinn, geht weiter, man konzentriert sich viel zu sehr auf die Radioaktiven stoffe mit kurzer Halbwertzeit, ja sicher die sind weg, aber die Reaktoren hatten auch Plutoniumstäbe, und Plutonium braucht ja nur 1.000.000.000 jahre bis hin zum giftigen Blei, das Plutonium auf diesem Weg in unzählige nicht minder schädliche Radionuklide zerfällt, und die strahlenbelastung auch wieder ansteigen kann, weil die Elemente bei jeder Zerfall eine andere Strahlung abgeben, und ständig zwischen Alpha Gamma und Beta Strahlung wechseln, ignoriert man, anstatt den Nuklearen Wahnsinn zu konzentrieren, geht man den Weg der Verdünnung nach dem Motto je mehr man aus verseuchten Gebieten wegträgt umsoweniger ist da…. Man muss sich einen Umstand klar vor Augen halten, es gibt keinen lvl der Strahlung der Ungefährlich ist, egal wie hoch die Strahlung ist sie schädigt den Organissmuss, die höhe der strahlung sagt nur aus wie lange es dauert bis sich Körperliche Anzeichen bemerkbar machen, das geht von Instand Tod, bis hin zur Evulution über Generationen, wobei Evulution nicht das adequate Wort ist und viel zu Positiv belegt ist, für einen Prozess der im Genom Genpool der bestrahlten Umgebung Lotto spielt… in der Evulution überlebt das bessere Produkt, in einer bestrahlten gegend, kommt es aber zu einer Devulution von höherentwickelten Genen zu niedrigentwickelten, simpel weil diese weniger Masse haben und die warscheinlichkeit das strahlen dort schaden verursachen geringer ist…. je langsamer sich eine spezies fortpflanzt umso grösser und gravierender sind die Genschäden, das ist auch in Japan zu sehen wo es steigende Krebsraten und Geburtsfehler gibt.. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, wenn man bedenkt das Japan 95% des Trinkwassers aus den Bergen gewinnt und die Radioaktivität ist in den Bergen abgeregnet… Die Dosis kann noch so gering sein, über die Zeit akkumuliert sie sich und reichert sich an…. Der einzige Grund warum Hiroshima und Nagasaki heute besiedelt sind und Fukoshima nie wieder besiedelt werden kann für die nächsten 1.000.000.000 jahre, ist das dort die verstrahlte Matereie in die Stratoshäre gesaugt wurde, und dann jeder Mensch auf der Welt seine Teil abbekam weil es über die Jetstreams verteilt wurde…

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