Start Aktuelles Fukushima aktuell: Baldiger Abtransport kontaminierter Abfälle geplant

Fukushima aktuell: Baldiger Abtransport kontaminierter Abfälle geplant

Transport kontaminierter Abfälle bereits ab November möglich

1481
0
TEILEN
Artikelbild - Schwarze Säcke (Foto: Prof. Haruhiko Okumura)
Radioaktive Abfälle sind nicht nur in Fukushima ein Problem (Symbolfoto: Prof. Haruhiko Okumura,cc-by)

Die Entsorgung kontaminierter Abfälle ist als grundsätzliches Problem der Präfektur Fukushima aktuell wieder im Gespräch. Insbesondere behelfsmäßige Lagerung soll der Belieferung professioneller Deponien und dem offiziellen Zwischenlager weichen.

Die Fukushima News zu diesen Plänen gibt es im Spreadnews Japan-Ticker vom 13. Oktober 2017.

Anlieferung kontaminierter Abfälle bereits im November möglich

Das Umweltministerium bekräftigte am heutigen Freitag bei einem Gemeindetreffen in Fukushima seine Absicht, radioaktiv kontaminierte Abfälle an einem ausgewählten Standort lagern zu wollen.

Ein Verantwortlicher des Ministeriums erklärte, die erforderlichen Bauarbeiten würden bereits Ende des Monats abgeschlossen. Dann werde man alles tun, um eine sichere Anlieferung der Abfälle gewährleisten zu können.

Mit der systematischen Belieferung einer Deponie in Tomioka könne somit im November begonnen werden.

Bei dem einzulagernden Material handelt es sich unter anderem um Reisstroh und Schlamm, die im Zuge des radioaktiven Niederschlags nach der Kraftwerkskatastrophe kontaminiert wurden.

Bedenken gab es von Gemeindevertretern, insbesondere aufgrund der erwarteten Zunahme des Verkehrsaufkommens und der Besorgnis über zusätzlichen Staus und Behinderungen des allgemeinen Straßenverkehrs.

Zuvor hatte es bereits versuchsweise Anlieferungen an lokale Standorte gegeben. Nach einem Zwischenfall beim Transport waren zeitweise vermehrt Bedenken laut geworden.  Über den aktuellen Stand berichteten Präfekturmedien.