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Fukushima aktuell: Bau weiterer Zwischenlager für radioaktive Abfälle beschlossen

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Artikelbild - Schwarze Säcke (Foto: Prof. Haruhiko Okumura)
Präf. Fukushima: Abtransport radioaktiver Abfälle ab November möglich (Symbolfoto: Prof. Haruhiko Okumura,cc-by)

Die Lagerung kontaminierter Abfälle ist eine der Katastrophenfolgen, die in der Präfektur Fukushima heute immer noch nicht bewältigt ist. Details der aktuellen Fukushima News jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 4. Juni 2015.

Unsere heutigen Themen:

  • Beschluss zum Bau zwei weiterer Zwischenlager

Beschluss zum Bau zwei weiterer Zwischenlager: Das Umweltministerium will in Kürze mit dem Bau zwei weiterer Zwischenlager für radioaktive Abfälle aus den Dekontaminationsarbeiten beginnen.

Zwei entsprechende Anlagen auf den Geländen der Gemeinden Futaba und Okuma, in deren Bereich auch das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi fällt, sind bereits über das Planungsstadium hinaus.

Nachdem die ersten beiden Anlagen bereits Platz für 20.000 Kubikmeter kontaminierte Abfälle bieten, könnte mit den neuen Anlagen das Ziel, mehr als 40.000 Kubikmeter aus anderen Standorten aufzunehmen, fast gänzlich erreichen.

Nach der Abtragung der oberen Bodenschicht und dem Einsammeln von Laub, lagern diese kontaminierten Abfälle bislang sowohl auf Privatgrundstücken, als auch auf Spielplätzen und Schulhöfen.

Der Transfer von Dekontaminationsabfällen war zwar bereits im März angelaufen, doch bislang wurde mit 3.000 Kubikmetern weniger als ein Zehntel der geplanten Menge in die Zwischenlager abtransportiert.

Das größte Hindernis sind die Besitzverhältnisse der Grundstücke. Nur wenige Eigentümer haben sich bislang auf die Nutzung ihrer Grundstücke eingelassen.

Über den geplanten Baubeginn von Zwischenlagern an zwei neuen Standorten berichteten Kyodo und NHK.

Das geplante Hauptlager, in das die Abfälle bis zum vereinbarten Abtransport aus der Präfektur in 30 Jahre gelangen sollen, muss erst noch gebaut werden

Der neue Plan der Regierung, die Wahl potentieller Standorte nicht länger von der Kooperationsbereitschaft abhängig zu machen, sondern allein aufgrund wissenschaftlicher Fakten zu wählen, hatte bereits Unmut erregt.

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