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Fukushima aktuell: Brennelementebergung an Reaktor 4 fortgesetzt

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Artikelbild - Fukushima-Reaktor 4: Brennelemente-Arbeiten am 22. November 2013 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 4: Brennelemente-Arbeiten am 22. November 2013 (Foto: TEPCO)

TEPCO meldet vom AKW Fukushima heute einen Fortschritt, der als Demonstration für die geplante Einhaltung des Zeitplans zur Bergung von Brennelementen verstanden werden könnte. Neben den Fukushima News gab es aus Japan aktuell jedoch auch Berichte zu einem jüngst ereigneten Erdbeben. Die Meldungen jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 16. September 2014.

Unsere heutigen Themen:

  • Brennelementebergung an Reaktor 4 fortgesetzt
  • Aktuelles Erdbeben ohne Folgen für AKW

Brennelementebergung an Reaktor 4 fortgesetzt: Kraftwerksbetreiber TEPCO veröffentlichte heute aktuelle Informationen über die Fortführung der Brennelementebergung in Reaktor 4. Das Unternehmen hatte die Bergung von Brennelemente unterbrochen, um routinemäßige Wartungsarbeiten durchzuführen.

Die Wartung wurde Anfang September abgeschlossen, so dass die Fortsetzung der Arbeiten angekündigt werden konnte. Nun legt TEPCO wieder Zahlen zur Bergung vor.

Mit dem heutigen Stand sind 1254 der insgesamt 1533 Brennelemente geborgen. Davon entfallen 1232 auf gebrauchte Brennelemente (gesamt 1331) und 22 ungenutzte Brennelemente (202 gesamt). Bislang wurden 57 Transporte durchgeführt. Das berichtete der Kraftwerksbetreiber.

Der geplante Abschluss der Brennelementebergung an Reaktor 4 ist für November vorgesehen. Dem stehen mit Verformungen an Brennelementen und Halterungen zumindest noch einige potentielle Hindernisse entgegen.

Aktuelles Erdbeben ohne Folgen für AKW: Ein heutiges Erdbeben mit einer Magnitude von 5,6, das sein Epizentrum in der Präfektur Ibaraki hatte, führte weder zu einer Tsunami-Warnung, noch wurden technische Probleme am Kernkraftwerk Tokai, das sich in der Präfektur befindet.

Auch von den anderen Nuklearanlagen des Landes gab es nach dem Beben keine Störungsberichte.

Durch den automatischen Halt und die aus Sicherheitsgründen verringerte Geschwindigkeit bei den Shinkansen-Schnellzügen, kam es zu Verzögerungen im Schienenverkehr. Eine Strecke durch die Region Tohoku wurde temporär gesperrt. Erste Berichte meldeten fünf Verletzte. Über das Erdbeben berichteten praktisch alle japanischen Medien, darunter Kyodo, Asahi Shimbun und NHK.

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