Start Aktuelles Fukushima aktuell: Cäsiumbelastung bei Fischen stark gesunken

Fukushima aktuell: Cäsiumbelastung bei Fischen stark gesunken

Aktuelle Meldungen lassen auf positiven Jahresausklang hoffen

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Artikelbild - Tokyo: Fische auf dem Straßenmarkt Ameyoko (Foto: Copyright by KJ)
Tokyo: Fische auf dem Straßenmarkt Ameyoko (Foto: Copyright by KJ)

Für die Sensationspresse uninteressant, sind die aus Fukushima heute berichteten Positivmeldungen für die dortige Fischereiindustrie von besonderer Bedeutung.

Auch die übrigen Fukushima News zeigen zumindest statistisch einen Aufwärtsrend. Mit etwas Glück wird dieses Jahr also ohne schwere Störungen ausklingen können. Einzelheiten gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 30. Dezember 2016.

Unsere Themen zum Wochenende:

  • Cäsiumbelastung bei Küstenfischen fast völlig verschwunden
  • Zahl der Evakuierten außerhalb der Präfektur gesunken
Cäsiumbelastung bei Küstenfischen fast völlig verschwunden

Nachdem Ende November bereits eine Normalisierung der Strontium-Werte in Fischen vor der Küste gemeldet werden konnte, hat die Präfektur Fukushima aktuell nun weitere Neuigkeiten zur radioaktiven Belastung von Fischen vorgelegt.

Grundlage für die Angaben sind die Ergebnisse von Cäsiumkontrollen an Meeresfischen und Schalentieren der 8.596 Proben während des gesamten Jahres.

Dabei wurde durchgehend der Lebensmittelgrenzwert von 100 Becquerel pro Kilogramm unterschritten und in 8.171 (95 Prozent der Proben) überhaupt keine Belastung mehr nachgewiesen.

Als eine der Ursachen hierfür wird die gestiegene Fischpopulation gesehen. Da Cäsium-134 lediglich eine Halbwertszeit von zwei Jahren hat, ist es wenig verwunderlich, dass die Belastung derart stark zurückging.

Für Präfekturmedien reihen sich die aktuellen Ergebnisse in eine Reihe weiterer Erfolge bei der Kontaminationsfreiheit von Lebensmitteln ein.

Neben der eingangs genannten Normalisierung der Strontium-Werte wird auch die Freigabe von Milch und die zum dritten Mal in Folge nachgewiesene Belastungsfreiheit von Reis aus der Präfektur Fukushima als Erfolg gewertet.

Zahl der Evakuierten außerhalb der Präfektur gesunken

Mit Stand vom 9. Dezember ist die Zahl von Personen, die als Folge der Tohoku-Katastrophen die Präfektur Fukushima verließen und außerhalb lebten, im Vergleich zum Vormonat etwas zurückgegangen.

Demnach beläuft sich die Zahl der Einwohner, die außerhalb leben, auf 40059 Personen. Das ist ein Rückgang um 186 Personen im Vergleich zum November. Der Großteil verteilt sich auf die Präfekturen Tokyo, Saitama, Ibaraki, Niigata und Kanagawa.

Mit Stand vom 30. November leben derzeit noch 42.735 Menschen als Evakuierte bzw. Flüchtlinge mit Wohnsitz in der Präfektur. Unter Berücksichtigung weiterer Zahlen liegt die Gesamtzahl innerhalb und außerhalb der Präfektur bei 82.814. Das berichten Präfekturmedien.

This is Fukushima Kalender noch verfügbar

Aufmerksame Leser werden bereits bemerkt haben, dass Spreadnews.de auch in diesem Jahr einige Exemplare des „This is Fukushima“-Kalenders abzugeben hat. Aufgrund der Nachfrage sind nur noch einige verfügbar.

Eine E-Mail mit dem Betreff „Fukushima-Kalender 2017“ an jp@spreadnews.de und der Anschrift des Empfängers genügt.

Die Daten werden nur für den Versand benötigt, nicht an Dritte weitergegeben und nach Versand gelöscht. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahren, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Barauszahlung, oder Auslandsversand sind nicht möglich. Angebot nur so lange der Vorrat reicht.

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