Start Aktuelles Fukushima aktuell: Cäsiumbelastung bei Fischereiprodukten weiterhin unter Grenzwert

Fukushima aktuell: Cäsiumbelastung bei Fischereiprodukten weiterhin unter Grenzwert

Seit 2016 keine Grenzwertüberschreitung bei Cäsium nachgewiesen

1082
0
TEILEN
Artikelbild - Fisch: Japanische Makrele (Foto: pd)
Präfektur Fukushima: Cäsiumbelastung bei Fischereiprodukten anhaltend niedrig (Symbolfoto: pd)

Die aktuellen Nachrichten melden aus der Präfektur Fukushima heute einen positiven Wochenstart, kann man sich doch auf hohe Lebensmittelsicherheit berufen. Künftig könnten Tritium-Abwässer diese Freude jedoch trüben.

Bis es jedoch soweit ist, gibt es zunächst einmal positive Fukushima News – im Spreadnews Japan-Ticker vom 15. Januar 2018.

Cäsiumbelastung bei Fischereiprodukten 2017 unter dem Grenzwert

Wie die Abteilung für Fischereiforschung der Präfektur Fukushima am heutigen Montag bekannt gab, zeigten Tests auf die Konzentration von radioaktivem Cäsium in Fischen und Schalentieren aus den Küstengewässern, eine anhaltend positive Entwicklung.

Demnach lag auch 2017 die Cäsiumbelastung der getesteten Arten unter dem gesetzlich zulässigen Lebensmittelgrenzwert von 100 Becquerel pro Kilogramm. Es ist somit das zweite Jahr in Folge, dass keine Grenzwertüberschreitung mehr festgestellt wurde.

Von insgesamt 8.722 Proben, lagen 8.555 unter dem Grenzwert, was 98,1 Prozent aller getesteten Produkte entspricht.

Der höchste nachgewiesene Wert in 167 Proben, lag bei 36 Becquerel pro Kilogramm – und damit sogar unter  dem verschärften Limit von 50 Becquerel pro Kilogramm, das sich die Vereinigung der Fischereikooperativen in Fukushima selbst auferlegt hatte.

Über den seit 2016 anhaltenden positiven Trend berichteten Präfekturmedien.