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Fukushima aktuell: Endphase bei Schutzmantelbau an Reaktor 3

TEPCO sieht Arbeiten an Fukushima-Reaktor auf gutem Weg

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Artikelbild - Digitalmodell des Schutzmantels für Reaktor 3 des AKW Fukushima (Foto: Copyright by TEPCO)
Digitalmodell des Schutzmantels für Reaktor 3 des AKW Fukushima (Grafik: Copyright by TEPCO)

Nach den Problemen der letzten Tage, die das Bild der Arbeiten etwas getrübt hatten, gibt sich der Betreiber des AKW Fukushima heute ausgesprochen medienfreundlich und präsentiert in seinen Fukushima News die aktuellen Fortschritte.

Die Einzelheiten gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 13. Februar 2018.

Schutzmantel für Bergungsarbeiten an Reaktor 3 in Endphase

Am heutigen Dienstag gewährte der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi einigen Medienvertretern einen erneuten Einblick in die Schutzmantelarbeiten an Reaktor 3. Es ging TEPCO dabei vor allem darum, die Fortschritte an der Dachkonstruktion zu zeigen

Mit dem Bau der domartigen Dachkuppel des Schutzmantels war im Juli 2017 begonnen worden. Nach Angaben von TEPCO sollen sich die Arbeiten an diesem Konstrukt jetzt in der Endphase befinden.

Die Pläne für den Kuppelbau entstanden bereits im November 2012 und die Maßnahme gilt als notwendig, um die geplante Bergung der verbliebenen 566 Brennelemente durchführen zu können, ohne die Umwelt zu kontaminieren.

Ende letzter Woche hatte TEPCO unerwartet zügige Fortschritte beim Schutzmantel-Bau bekannt gegeben. Maßnahmen zur Bergung könnten noch in diesem Jahr erfolgen. Die Gesamtkonstruktion soll 18 Meter hoch und 57 Meter lang werden.

Unter der Kuppel sollen Räumgerät und der Brennelemente-Bergungskran Platz finden.

Doch trotz aller technologischen Fortschritte ist die Mission eine Herausforderung, denn die Wasseroberfläche ist stark verschmutzt und die Radioaktivität vor Ort liegt bei etwa 600 Mikrosievert pro Stunde.

Durch die Räumung von stark verstrahltem Schutt, das Aufsaugen von radioaktiv belastetem Staub und die Fixierung des verbleibenden Staubs durch aushärtende Bindemittel, soll das Strahlungsniveau gesenkt und das Umweltrisiko minimiert werden.

TEPCO will den Großteil der Arbeiten ferngesteuert durchführen, um die Gesundheit der Angestellten nicht durch hohe Strahlungsbelastung zu gefährden. Über den Pressetermin zum aktuellen Stand des Projekts berichteten Präfekturmedien.

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