Start Aktuelles Fukushima aktuell: Erstmals Entschädigung für Gemeindegrundstücke

Fukushima aktuell: Erstmals Entschädigung für Gemeindegrundstücke

Betreiber des AKW Fukushima erstmalig zu diesem Schritt bereit

673
0
TEILEN
Artikelbild - Yen Geldscheine (Foto: pd)
Präfektur Fukushima: Erstmals zahlt TEPCO für Gemeindefläche (Symbolfoto: pd)

Der Neustart eines Reaktors am AKW Takahama hat in Fukushima heute wenig Begeisterung geweckt – etwas positiver ist da die Bereitschaft von TEPCO zu ungewöhnlichen Entschädigungszahlungen.

Die Details dieser Fukushima News gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 6. Juni 2017.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • TEPCO entschädigt erstmals für Wertverlust von Gemeindeflächen
  • US-Energieminister besucht AKW Fukushima Daiichi
TEPCO entschädigt erstmals für Wertverlust von Gemeindeflächen

Der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi will erstmals eine Gemeinde für Grundbesitz entschädigen, der durch die Folgen der Kernschmelzen an Wert verloren hat.

Medienberichten zufolge erklärte sich TEPCO bereit, der im Juni vergangenen Jahres gestellten Forderung der Gemeinde Namie nach einem Ausgleich für den Wertverlust von 262 Hektar Gemeindefläche zumindest teilweise zu entsprechen.

So will das Unternehmen zunächst  2,5 Milliarden Yen als Ausgleich zahlen. Die Gemeinde plant jedoch über die weitere Summe zu verhandeln, da dies noch unter den gestellten Forderungen liege.

Nach Auskunft der Präfektur ist jetzt bereits eine ähnliche Forderung von der Gemeinde Futaba gestellt worden und es sei damit zu rechnen, das insbesondere Ortschaften die gänzlich oder partiell innerhalb des Sperrgebiets liegen, folgen werden.

Über diesen Umstand berichtete die NHK

US-Energieminister besucht AKW Fukushima Daiichi

Angesichts der gestrigen Meldungen über Lecks an einem Wassertank, sowie an einer Entsalzungsanlage ging der Hinweis auf einen ausländischen Besucher am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi praktisch unter.

Bereits am Sonntag besuchte US-Energieminister Rick Perry die Anlage um sich einen Eindruck von den dortigen Arbeiten zu machen. Bei den derzeitigen Bemühungen an der Anlage wird auch Technologie US-amerikanischer Partnerunternehmen genutzt.

Anlässlich seines Besuches lobte Perry in einem handschriftlichen Schreiben auch die Angestellten für ihren Mut und Einsatz angesichts der großen Herausforderung, die mit ihren Arbeiten dort verbunden sind.

Ironischerweise betonte der Gast auch die gemeinsame Vision der Vereinigten Staaten und Japan von einer sauberen Umwelt und leuchtenderen Zukunft der Bürger – und das kurz nachdem US-Präsident Trump den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erklärt hatte.

Über den Besuch berichtete der Kraftwerksbetreiber TEPCO und begleitete diese Meldung auch mit Aufnahmen der Besichtigung auf dem Gelände.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here