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Fukushima aktuell: Fortschritte bei Absicherung des AKW-Hafens

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Artikelbild - AKW Fukushima: Fertigstellung der Stahlrohrversenkung der Spundwand am 24. September 2015 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Fertigstellung der Stahlrohrversenkung der Spundwand am 24. September 2015 (Foto: TEPCO)

TEPCO will trotz der kurzen Urlaubszeit offenbar nicht auf Erfolgsmeldungen verzichten und meldet vom AKW Fukushima heute Fortschritte bei Arbeiten.

Auch ein internationales Abkommen soll zum Vorteil des Unternehmens ausfallen. Die Details der Fukushima News, wie sie aus Japan aktuell gemeldet werden, jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 24. September 2015.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Anbringung der Stahlrohre der Spundwand am AKW-Hafen abgeschlossen
  • TEPCO vereinbart Kooperation mit französischem Partner

Anbringung der Stahlrohre der Spundwand am AKW-Hafen abgeschlossen: Wie Kraftwerksbetreiber TEPCO heute mitteilte, sind die Arbeiten an der Spundwand erfolgreich weitergeführt und die Anbringung der Rohre abgeschlossen worden.

Bei den Arbeiten wurden Rohre aus Baustahl in den Boden getrieben und mit Stahlblechen versehen. Zur Verbesserung der Abdichtung sollen die Teile noch miteinander verbunden werden. Ein Abschluss dieser Arbeiten wird für Ende Oktober erwartet.

TEPCO begleitete die Bekanntgabe mit Videoaufnahmen der durchgeführten Arbeiten auf dem Hafengelände des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi.

Zuvor hatte das Unternehmen die Wiederaufnahme der Spundwand-Arbeiten bekannt gegeben. Sie waren aufgrund der Verhandlungen um die Verklappung von Grundwasser unterbrochen worden.

Die Absicherung des Hafenbereichs um ungeplante Meereskontamination zu verhindern war bereits seit mehreren Jahren Teil des Konzepts. Über die aktuellen Fortschritte berichtete der Kraftwerksbetreiber TEPCO.

TEPCO vereinbart Kooperation mit französischem Partner: Der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi, schloss mit der Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA), einen Vetrag über Zusammenarbeit bei der AKW-Stilllegung.

Händeschütteln nach Vertragsabschluss zwischen Christophe Béhar (CEA) und Naohiro Masuda (TEPCO) am 23. September 2015 (Foto: TEPCO)
Händeschütteln nach Vertragsabschluss zwischen Christophe Béhar (CEA) und Naohiro Masuda (TEPCO) am 23. September 2015 (Foto: TEPCO)

Die französische Organisation wird von der dortigen Regierung unterstützt und verfügt über Erfahrung mit Wiederaufarbeitungsanlagen und Reaktorstilllegung.

Im Rahmen der Vereinbarung sollen Technologien für benötigte Schritte, wie etwa Dekontamination und die Bergung der geschmolzenen Brennelemente erarbeitet werden, insbesondere Roboter, die hoher Strahlungsbelastung standhalten.

TEPCO begleitete die Bekanntgabe der Kooperation mit entsprechenden Fotos der Vertragsunterzeichnung.

Nachdem im vergangenen Jahr ein Abkommen mit einem britischen Unternehmen geschlossen worden war, dass bei der Bewältigung kontaminierter Wasser helfen sollte, handelt es sich erst um die zweite Vereinbarung mit einer außerjapanischen Organisation.

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