Start Aktuelles Fukushima aktuell: Fortschritte bei radioaktiven Abwässern in Untergeschossen

Fukushima aktuell: Fortschritte bei radioaktiven Abwässern in Untergeschossen

Kontrolle über radioaktiv kontaminiertes Wasser in den Untergeschossen verbessert

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Artikelbild: Turbinengebäude von Reaktor 4 am 22. März 2011 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Turbinengebäude: Ursprung der Abwässer in den Tunneln (Symbolfoto: TEPCO)

Zu Beginn dieser Woche präsentiert der Betreiber des AKW Fukushima heute Fortschritte bei der Bewältigung radioaktiver Abwässer. Die Einzelheiten der aus Japan aktuell gemeldeten Fukushima News finden sich im Spreadnews Japan-Ticker vom 24. September 2018.

Fortschritte bei angesammelten Abwässer der Fukushima-Reaktoren

TEPCO, Betreiber des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi, hat bei der Bewältigung von radioaktiven Abwässern, die sich in den Untergeschossen einiger Gebäude sammeln, offenbar einen Erfolg zu vermelden.

Offenbar gelang es dem Elektrizitätsunternehmen im Laufe dieses Monats, durch ein Absenken des Wasserpegels, den Austausch an den Reaktorgebäuden 1 und 2 zu stoppen und so die weitere Ansammlung von radioaktivem Wasser zu verhindern.

An den Reaktoren 3 und 4 war dieser Vorgang bereits im Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen worden. Damals konnten Abpumparbeiten beendet werden.

Durch die Mischung von eingespeistem Kühlwasser, zugeflossenem Grundwasser und eindringendem Regenwasser mit radioaktivem Material in den Gebäuden, vergrößerte sich in den vergangenen Jahren die täglich anfallende Menge radioaktiver Abwässer.

Sowohl durch die Umleitung und Verklappung von Grundwasser bevor es die Anlage erreicht, als auch durch den so genannten „Eiswall“, versucht TEPCO diese Entwicklung zu stoppen. Gleichzeitig wird bereits angesammeltes Wasser herausgepumpt.

Mit dieser erfolgreichen teilweisen „Trockenlegung“ hat das Unternehmen einen Teil der für dieses Jahr geplanten Arbeiten erfolgreich abgeschlossen. Über diesen Erfolg berichteten Präfekturmedien.