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Fukushima aktuell: Gesundheitsministerium will AKW-Arbeiter unterstützen

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Artikelbild - AKW Fukushima: Übung von Strahlungskontrollen am 6. August 2011 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Übung von Strahlungskontrollen am 6. August 2011 (Foto: TEPCO)

Zum Beginn der Woche scheint es am AKW Fukushima heute zunächst recht ruhig zu sein – die Pläne für die Anlage laufen aber sowohl bei der Regierung, als auch bei TEPCO weiterhin.

Die Fukushima News befassen sich mit der Gesundheit der Kraftwerksarbeiter und auch über die Entwicklung des Eiswalls wird aus Japan aktuell berchtet.

Einzelheiten gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 23. Mai 2016.

Unsere Themen zum Wochenbeginn:

  • Gesundheitsministerium will AKW-Arbeiter unterstützen
  • Eiswall-Abschnitt anderthalb Monate in Betrieb

Gesundheitsministerium will AKW-Arbeiter unterstützen: Das Gesundheitsministerium will Anfang Juli erste Gesundheitsberatungszentren für Beschäftigte am AKW Fukushima Daiichi einrichten.

Die kostenlose Beratung wird von Ärzten und Fachberatern durchgeführt, die mit den Auswirkungen von Radioaktivität auf den menschlichen Körper vertraut sind.

Zwar sind eigentlich der Kraftwerksbetreiber TEPCO und dessen Subunternehmen für Gesundheitskontrollen der AKW-Arbeiter verantwortlich, die Regierung hofft jedoch, durch das neue Angebot ergänzend zu wirken und Angestellte, die gesundheitliche Probleme haben, stärker anzusprechen.

Neben der Besorgnis um Langzeitfolgen radioaktiver Belastung sind auch andere gesundheitliche Themen von Bedeutung. So ist beispielsweise in den heißen Sommermonaten ein besonderer Schutz vor Hitzefolgen erforderlich.

Gegenwärtig sind täglich etwa 6.000 Kraftwerksarbeiter mit den verschiedenen Maßnahmen zur dauerhaften Stilllegung der Anlage beschäftigt – damit hat sich die Zahl in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Über die Pläne der Regierung berichtete die NHK.

Eiswall-Abschnitt anderthalb Monate in Betrieb: Anderthalb Monate sind vergangen, seit die Gefrierung an einem Teilstück der geplanten Grundwasserbarriere eingeleitet wurde.

Wie schon bei ähnlichen Äußerungen zuvor, zeigt sich Kraftwerksbetreiber TEPCO zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Das Unternehmen erklärte am Samstag, erste Effekte zeigten sich bereits.

Nun hofft man bei TEPCO, von der Atomaufsicht auch die Genehmigung für den zweiten Schritt – die Gefrierung eines weiteren Teilstücks – zu erhalten. Über diese Zwischenbilanz berichteten Präfekturmedien.

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