Fukushima aktuell: Größte Solaranlage der Präfektur gestartet

Fukushima aktuell: Größte Solaranlage der Präfektur gestartet

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Artikelbild - Solaranlage Aikawa, Präfektur Kanagawa (Foto: sigma64 cc-by)
Solaranlagen wie diese gelten als Zukunftstechnologie - auch in Fukushima (Symbolfoto: Sigma64 cc-by)

Während die Präfektur Fukushima heute einen Schritt zur Nutzung regenerativer Energien feiert, kritisiert die japanische Regierung den US-Präsidenten Donald Trump für seinen Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen.

Wie die aktuellen Fukushima News zeigen, freuen sich aber auch Blumen über die Kraft der Sonne. Die Einzelheiten gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 2. Juni 2017.

Unsere heutigen Themen zum Wochenende:

  • Größte Solaranlage der Präfektur liefert Elektrizität
  • Seltene Löwenzahn-Exemplare gefunden
Größte Solaranlage der Präfektur liefert Elektrizität

Dank eines Join-Ventures aus fünf Unternehmen, wurde „Mega Solar“, die größte Photovoltaik-Anlage der Präfektur im Rahmen einer Zeremonie in der Stadt Soma nun offiziell in Betrieb genommen.

Das Projekt befindet sich im Gebiet des Bezirks Isobe und umfasst mit 197.232 Solarpaneelen eine Fläche von 684.000 Quadratmetern. Die Leistung liegt derzeit bei 52.452 Kilowatt.

Für das erste Betriebsjahr wird eine Gesamtleistung von 60 Millionen Kilowattstunden erwartet, so dass etwa 16.600 Haushalte mit Elektrizität versorgt werden können. Den Verkauf übernimmt der Anbieter Tohoku Electric Power.

Über diesen Schritt berichteten Präfekturmedien.

In der Vergangenheit hatte die Festnahme eines Solarprojekt-Managers, der für eine Anlage im Bereich der Stadt Fukushima verantwortlich war, für Aufsehen gesorgt.

Seltene Löwenzahn-Exemplare gefunden

In den ersten Jahren nach den Kernschmelzen am AKW Fukushima Daiichi sorgten Aufnahmen von deformierten Löwenzahnblüten immer wieder für Aufsehen und schürten im Internet die Angst vor genetischen Defekten durch Radioaktivität.

Jetzt wurde in der Stadt Aizu-Wakamatsu (Präf. Fukushima) eine seltene Form des Löwenzahns entdeckt, die sich durch eine gefächertere Form der Blütenblätter auszeichnet.

Die in Japan „Tsutsusaki“ genannte Blume war während der Edo-Zeit weit verbreitet, doch heute sind sie selten und ein Exemplar zu finden ist eher ungewöhnlich. Ob überängstliche Zeitgenossen daraus etwas ableiten, bleibt abzuwarten.

Über den Fund durch einen städtischen Beauftragten für den Schutz von freilebenden Wildtieren und Wildpflanzen berichteten Präfekturmedien.

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