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Fukushima aktuell: Höchster Strahlungswert außerhalb eines Reaktors gemessen

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Artikelbild: Messpunkt des Freiluft-Strahlungsrekords am 22. November 2013 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Messpunkt des Freiluft-Strahlungsrekords am 22. November 2013 (Foto: TEPCO)

Am Freitag wurde nicht allein die Abstimmung über das Geheimhaltungsgesetz im japanischen Parlament von einem Schuhwurf begleitet – am AKW Fukushima Daiichi kam es noch am selben Tag zu einem neuen Strahlungsrekord. Dort wurde der bislang höchste Strahlungswert außerhalb der Reaktorgebäude gemessen.

Einzelheiten zu diesen Fukushima News jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 7. Dezember 2013.

Unsere heutigen Themen:

  • Höchster Strahlungswert außerhalb der Reaktorgebäude erreicht

Höchster Strahlungswert außerhalb der Reaktorgebäude erreicht:  Kraftwerksbetreiber TEPCO meldete am Freitag, man habe im Bereich eines Lüftungsrohrs die höchsten Strahlungswerte, die außerhalb eines der Reaktorgebäude gemessen werden konnten, nachgewiesen.

Demnach wurde an einem Verbindungsstück, das die Reaktorgebäude mit dem 120 Meter großen Lüftungsrohr verbindet, eine Strahlung von 25 Sievert pro Stunde erreicht. Das fragliche Entlüftungsrohr wurde nach dem Ausbruch der Krise am Kernkraftwerk genutzt, um radioaktiven Dampf abzulassen und so einen Druckausgleich im Reaktor zu schaffen.

Das Unternehmen führt die hohen Werte darauf zurück, dass radioaktive Substanzen im Rohr zurückgeblieben sein könnten.

AKW Fukushima: Durchführung der Strahlungsmessung am 22. November 2013 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Durchführung der Strahlungsmessung am 22. November 2013 (Foto: TEPCO)

Die Untersuchungen erfolgten bereits am 21. und 22. November, die Ergebnisse wurden jedoch erst am Freitag veröffentlicht.

Aufgrund des hohen Strahlungsniveaus wurde für die Untersuchung der Konstruktion eine ferngesteuerte Kamera benutzt. TEPCO erklärte, dass Menschen, die sich in dem Bereich aufhielten, innerhalb von 20 Minuten aufgrund der Strahlung sterben würden.

Ziel der Untersuchung war die Feststellung möglicher Schäden an der Struktur.

Der Kraftwerksbetreiber illustriert diese Meldung mit einer Reihe von Aufnahmen, auf denen die betreffende Anlage von außen zu sehen. Neben TEPCO berichtete auch die NHK über den Fund.

Weitere Einzelheiten folgen.

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