Fukushima aktuell: Hohe Erdbebensicherheit bei öffentlichen Gebäuden

Fukushima aktuell: Hohe Erdbebensicherheit bei öffentlichen Gebäuden

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Artikelbild - Vom Tsunami zerstörtes Gebäude (Foto: Copyright by Andreas Teichert/DTRG e.V.)
Neuer Roboter: Statt AKW-Mission womöglich künftig im Rettungseinsatz (Foto: Copyright by Andreas Teichert/DTRG e.V.)

Die Sicherheit von Gebäuden im Fall von Naturkatastrophen ist in Fukushima heute genau so ein Thema, wie in anderen Teilen Japans. Tatsächlich ist dies einer der Punkte, bei denen positive Fukushima News gemeldet werden können.

Die genauen Umstände und Entwicklungen gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 28. April 2017.

Hohe Erdbebensicherheit in Präfektur Fukushima

Am gestrigen Donnerstag gab die Präfekturverwaltung die Zahlen zur Erdbebensicherheit von öffentlichen Gebäuden, die unter Aufsicht der Präfektur Fukushima stehen, bekannt.

Demnach wurde bei der Prüfung von 1.383 Gebäuden eine Erfüllung der geltenden Sicherheitsbestimmungen in 97,5 Prozent der Fälle nachgewiesen. Das ist ein Zuwachs von drei Punkten im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahrs.

39 Gebäude wurden dabei ausgeschlossen, da sie in den früheren Sperrgebieten liegen und erst vor kurzem freigegeben wurden, oder zum Zeitpunkt der Erfassung an ihnen Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden.

Allgemein zeigen die Renovierungsmaßnahmen gute Erfolge, denn in anderen Fällen konnten niedrigen Stufen D und deutlich verbessert werden und erreichten sogar die höchste Stufe A.

Einige potentiell riskante Gebäude fallen sogar gänzlich weg, da ihre Nutzung eingestellt und in neuere, sichere Gebäude verlegt wurde.

Im Rahmen des Bewertungssystems, wurden die niedrigsten Standards der Stufe D nur bei 11 Gebäuden nachgewiesen, bei denen es sich nur um Garagen handelt. Die 24 Gebäude von Stufe C, umfassen Verwaltungsgebäude, die überarbeitet werden.

Die Stufe B wurde bei 19 Gebäuden erreicht und weitere 717 öffentliche Einrichtung erreichten die höchste Sicherheitsstufe A. Dazu kommen 612 Gebäude die sogar den allerneusten Standards entsprechen und daher nicht klassifiziert werden müssen.

Im Fall von Gebäuden, die von der Präfektur zur Verfügung gestellt werden, beträgt die Erdbebensicherheitsrate sogar 100 Prozent.  Über die aktuellen Ergebnisse berichteten Präfekturmedien aus Fukushima.

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