Fukushima aktuell: Internationales Lob für hohe Lebensmittelsicherheit

Fukushima aktuell: Internationales Lob für hohe Lebensmittelsicherheit

Anerkennung für Schutzmaßnahmen bei Lebensmitteln aus Fukushima

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Artikelbild - Lebensmittel auf dem Ameyoko in tokyo (Foto: Coypright by KJ)
Expertenlob für Umgang mit Lebensmitteln aus Fukushima (Symbolfoto: Copyright by KJ)

Mit dem positiven Ausgang eines internationalen Treffens und der Aussicht, durch virtuelle Wesen mehr Touristen gewinnen zu können, beginnt das Wochenende für die Präfektur Fukushima heute unter guten Vorzeichen.

Die Details der Fukushima News gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 11. November 2016.

Unsere Themen zum Wochenende:

  • Internationales Lob für hohe Lebensmittelsicherheit in Fukushima
  • Seltenes Pokémon soll Besucher bringen
Internationales Lob für hohe Lebensmittelsicherheit in Fukushima

Am gestrigen Donnerstag endete eine internationale Konferenz zur Lebensmittelsicherheit, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ausgerichtet wurde, mit einem deutlichen Fazit.

Die Wissenschaftler aus aller Welt kamen mehr als fünf Jahre nach der Fukushima-Katastrophe zu dem Schluss, dass man dort, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, über die „beste Lebensmittelsicherheit der Welt“ verfüge, wenn es um radioaktive Belastung gehe.

Mike Boyd, Vorsitzender des Komitees für Strahlungsschutz und öffentliche Sicherheit (CRPHH) zeigte sich erfreut. In Fukushima habe man wunderbare wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen, die auch bei Störfällen in anderen Ländern nutzen könnte.

Auch Taley Schneider, der stellvertretende Direktor des französischen Zentrums für Strahlungsschutz erklärte auf einer Pressekonferenz, die getroffenen Maßnahmen seien schnell und effizient erfolgt und es würde zudem immer an neuen Methoden arbeiten.

Bei einem anschließenden Gespräch für alle Teilnehmer kamen Themen, wie etwa die Bekämpfung von rufschädigenden Gerüchten über Lebensmittel der Präfektur Fukushima zur Sprache, die den wirtschaftlichen Wiederaufbau behindern.

Über den Abschluss und das Fazit der Tagung berichteten Präfekturmedien.

Seltenes Pokémon soll Besucher bringen

Wie das Unternehmen Niantic Incorportated am heutigen Freitag über Twitter bekannt gab, wird man Freunden des Smartphone-Spiels „Pokemon Go“ einen besonderen Anreiz bieten, die Präfekturen Fukushima, Iwate, Miyagi und Kumamoto, wieder zu besuchen.

Dort soll das „Lapras“, ein virtuelles Wesen das einem urzeitlichen Plesiosaurier ähnelt, künftig häufiger in der Küstenregion der drei Präfekturen zu finden sein. Das Unternehmen will die Sonderaktion offenbar zunächst bis zum 23. November durchführen.

Der Aktion war im August ein Treffen mit Vertretern des Unternehmens Niantic vorausgegangen, auf dem über eine Förderung des Tourismus in diesen Gebieten gesprochen worden war.

Die Twitter-Follower des Spieleherstellers reagierten positiv und der entsprechende Tweet fand bereits mehr als 35.000 Retweets, sowie über 17.000 Likes. Über den aktuellen Schritt für eine Wiederbelebung der Präfekturen berichteten japanische Medien.

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