Start Aktuelles Fukushima aktuell: Kontaminiertes Erdreich verloren gegangen

Fukushima aktuell: Kontaminiertes Erdreich verloren gegangen

Das Ereignis erinnert an einen Zwischenfall im November 2011

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Artikelbild - Dekontaminationsabfälle im Hayama-Park, Koriyama, Präf. Fukushima (Foto: Copyright by Ai Kon)
Dekontaminationsabfälle im Hayama-Park, Koriyama, Präf. Fukushima (Foto: Copyright by Ai Kon)

Späte Entdeckung von Patzern ist im Bezug auf die Krise am AKW Fukushima heute längst nichts neues mehr. Ein aus Japan aktuell gemeldeter Fall macht dies wieder einmal deutlich. Die Einzelheiten der heutigen Fukushima News gibt es im Spreadnews Japan-Ticker vom 14. August 2018.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Lieferung von kontaminiertem Erdreich verschwunden
  • Schutzanzug-Kinderfigur in Fukushima erregt die Gemüter
Lieferung von kontaminiertem Erdreich verschwunden

Wie das Umweltministerium am heutigen Dienstag einräumte, verschwand eine Lieferung mit radioaktivem Erdreich die im November 2011 zugestellt wurde, im Ministerium. Insgesamt acht Kilogramm kontaminiertes Material sollen dabei abhanden gekommen sein.

Es ist nach Angaben des Ministeriums sehr wahrscheinlich, dass das Material irrtümlich entsorgt wurde. Die gegenwärtige  Konzentration von radioaktivem Material im Erdboden liegt jedoch lediglich bei 2.000 Becquerel pro Kilogramm.

Daher sei ein Einfluss auf die Gesundheit unwahrscheinlich, heißt es aus dem Umweltministerium.

Man bedauere den Zwischenfall dennoch sehr und um das Vertrauen der Bevölkerung zu erhalten, werde man die genauen Umstände untersuchen, so dass durch das Treffen geeigneter Maßnahmen die Wiederholung eines solchen Zwischenfalls ausgeschlossen werden könne.

In diesem Zusammenhang wurde auch an die Zustellung eines Päckchens am 8. November 2011 erinnert. Damals war ein Päckchen ohne Kennzeichnung des Inhalts an die Regierung geschickt worden.

Die Postsendung enthielt Erdreich und stammte aus der Stadt Fukushima. Mit dem Inhalt war seinerzeit ebenfalls nicht sachgemäß umgegangen worden. Über die Mitteilung des Umweltministeriums berichteten Präfekturmedien.

Schutzanzug-Kinderfigur in Fukushima erregt die Gemüter

Die Statue eines modernen Künstlers, die am 3. August in der Stadt Fukushima aufgestellt wurde, sorgt insbesondere in den sozialen Netzwerken im Internet für Aufregung. Einige Kritiker fordern soga