Fukushima aktuell: Kühlsystem für drei Reaktoren zieht um

Fukushima aktuell: Kühlsystem für drei Reaktoren zieht um

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Artikelbild: Offizielles Foto des AKW Fukushima Daiichi (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima Daiichi: Neue Verstöße gegen gesetzliche Regelungen (Symbolfoto: TEPCO)

Überschwemmungen, beschädigte Straßen und Zugausfälle – das sind jene Folgen des Taifun, die aus der Präfektur Fukushima heute gemeldet werden. Doch auch das gleichnamige Kernkraftwerk war vom stürmischen Wetter betroffen.

Dennoch gibt es Fukushima News, die von umfangreichen Arbeiten am AKW berichten. Die Details gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 18. August 2016.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Abklingbecken-Kühlsystem für drei Reaktoren zieht um
  • Leckalarm durch schwere Regenfälle
Abklingbecken-Kühlsystem für drei Reaktoren zieht um

Am heutigen Donnerstag begann der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi einen Teil des Kühlsystems für die Abklingbecken der Reaktoren 1 bis 3 in ein anderes Gebäude zu verlegen.

Zweck der Maßnahme ist es, das Kühlsystem besser zu sichern und die dort Beschäftigten einer geringeren Strahlungsbelastung bei Arbeiten auszusetzen.

Die Überwachung der Temperaturen und die Durchführung von Inspektionen und Notfallmaßnahmen soll trotz der Arbeiten weiterhin möglich sein.

Während die Verlegung der Kühlung von Reaktor 1 noch innerhalb dieses Monats abgeschlossen werden könnte, ist der Transfer der Einrichtung für die anderen beiden Reaktoren für den kommenden Monat vorgesehen.

Während der Maßnahme ist zeitweise keine Kühlung der Reaktoren möglich. Der entstehende Temperaturanstieg stelle jedoch kein Sicherheitsrisiko dar, da der Sicherheitsgrenzwert nicht überschritten wird.

Über diese Maßnahme an der Kraftwerksanlage berichteten Präfekturmedien.

Leckalarm durch schwere Regenfälle

Die schweren Regenfälle in der Präfektur zeigen auch am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi erste Auswirkungen. So erwies sich ein gestern ausgelöster Leckalarm am Gebäude von Reaktor 2 als Fehlalarm.

Ursache war eingedrungenes Regenwasser, dass zur Aktivierung des Detektors führte. Tatsächlich habe man keinen Austritt von radioaktiv kontaminiertem Wasser feststellen können. Das berichten Präfekturmedien.

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