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Fukushima aktuell: Leichte radioaktive Belastung bei AKW-Arbeiter

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Artikelbild AKW Fukushima: Arbeiter in einem Ruheraum im Juni/Juli 2011 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Arbeiter: Bislang wenig Zusagen für Gesundheits-Checks (Symbolfoto: TEPCO)

Die Woche endete am AKW Fukushima heute mit der Meldung über die Strahlungsbelastung eines Angestellten. Die genauen Umstände dieser Fukushima News erfahren Sie nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 8. September 2017.

Inkorporierte Strahlungsbelastung bei Fukushima-Arbeiter nachgewiesen

Am heutigen Freitag wurde bei einer Kontrolle gegen 8:20 Uhr (Ortszeit) bei einem der Arbeiter am AKW Fukushima Daiichi eine Kontamination durch radioaktives Material festgestellt. Aufgrund von Spuren in der Nasenhöhle geht man von einer Aufnahme des Materials aus.

Die Angestellten eines Partnerunternehmens waren zwischen 6:30 Uhr und 19:50 Uhr mit der Demontage eines Wassertanks im Lagertankbereich B beschäftigt. Bei einer medizinischen Standardkontrolle wurde die Kontamination bei diesem Arbeiter entdeckt.

Allerdings scheint bei dem Mann Mitte 30 nur eine geringfügige radioaktive Belastung vorzuliegen.

Ausgehend von der Annahme, dass die interne Belastung in den nächsten 50 Jahren im Körper bleiben würde, vermutet man einen Höchstwert von 0,010 Millisievert, der nicht als gesundheitsgefährdend gilt.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Mensch bei einer normalen Röntgenuntersuchung des Brustkorbs eine Belastung von 0,05 Millisievert ausgesetzt wird, sieht der Betreiber TEPCO kein gestiegenes Gesundheitsrisiko für den Betroffenen.

Der Arbeiter wurde entsprechenden Dekontaminationsmaßnahmen unterzogen und konnte dann den Kontrollbereich, der sich im Aufenthaltsgebäude für Angestellte befindet, regulär verlassen.

Die Aufnahme von radioaktivem Material („Inkorporation“) trat bei Arbeiter auf dem Gelände des AKW Fukushima Daiichi in der Vergangenheit vergleichsweise selten auf. Der letzte Fall, bei der eine Belastung von 2 Millisievert vorlag, ereignete sich im Januar 2012.

Das berichtete der Kraftwerksbetreiber TEPCO.

 

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