Start Aktuelles Fukushima aktuell: Manager von Mega-Solarprojekt festgenommen

Fukushima aktuell: Manager von Mega-Solarprojekt festgenommen

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Artikelbild - Solaranlage Aikawa, Präfektur Kanagawa (Foto: sigma64 cc-by)
Solaranlagen wie diese gelten als Zukunftstechnologie - auch in Fukushima (Symbolfoto: Sigma64 cc-by)

Eine Maßnahme der Polizei beunruhigt in der Präfektur Fukushima heute Menschen, die in regenerativen Energien die Zukunft für ihre Region sehen.

Von Unsicherheit geprägt sind auch die Fukushima News über die Austragung olympischer Wettbewerbe in der Präfektur. Die Einzelheiten gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 16. März 2017.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Sorge um Solar-Prestigeprojekt nach Verhaftung
  • Einverständnis des IOC für Olympia-Sportstätte in Fukushima erwartet
Sorge um Solar-Prestigeprojekt nach Verhaftung

Die  Bestrebungen der Präfektur Fukushima, zum Standort und Stützpunkt für die Entwicklung regenerativer Energien zu werden, haben möglicherweise einen massiven Rückschlag erlitten.

Bei einem Mann, der von der Polizei Tokyo unter Betrugsverdacht festgenommen wurde, handelt es sich um den Präsidenten eines Unternehmens, dass den Bau einer großen Photovoltaikanlage im Gebiet der Stadt Fukushima plant.

Das so genannte „Mega Solar Projekt“ war bei den Landwirten vor Ort gut aufgenommen worden und Eigentümer zeigten sich auch gewillt, Grundstücke für den Bau der Anlage zu verkaufen.

Insbesondere Grundstücksbesitzer, deren Gelände aufgrund der geographischen Lage, oder der AKW-Katastrophe nur schwer nutzbar sind, sahen die riesige Solarstrom-Anlage sogar als Chance für wirtschaftlichen Gewinn.

Die Bedeutung der jetzigen Festnahme für das Projekt, ist noch nicht abzusehen, man hofft in der Präfektur Fukushima jedoch auf eine vollständige Umsetzung der Pläne.

Bereits jetzt ist jedoch offenbar deutlich, das neben den offiziell beauftragten Herstellern auch Unternehmen unklarer Herkunft in das Bauvorhaben involviert sein könnten. Hier wird die Notwendigkeit strengerer Kontrollen durch die Behörden deutlich.

Der Betrugsfall betrifft die Summe von 11 Millionen Yen, hat jedoch ersten Meldungen zufolge keinerlei Bezug zum Solarprojekt. Das berichten Präfekturmedien.

In der Präfektur Fukushima gibt es mehrere Solar-Großprojekte, darunter in Iwaki und Minamisoma.

Einverständnis des IOC für Olympia-Sportstätte in Fukushima erwartet

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird der Austragung der Wettbewerbe im Baseball und Softball unter Nutzung des Azuma-Stadions in Fukushima mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen.

Das würde bedeuten, dass das IOC dem Wunsch des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo entspricht und die ursprünglich geäußerte Ablehnung vom Dezember 2016 zurückzieht.

Die entsprechenden Berichte sind noch nicht bestätigt, berufen sich jedoch auf Quellen aus dem Umfeld des IOC. Dessen Vorstand begann am heutigen Donnerstag ein zweitägiges Treffen im südkoreanischen Pyeongchang.

Unklar ist auch noch, wie die Wettbewerbe auf die Stadien in Yokohama und Azuma verteilt werden, da  IOC und der Weltverband für Baseball/Softball unterschiedliche Vorstellungen über die Durchführung haben.

Über diese Gerüchte berichtete die Kyodo.

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