Start Aktuelles Fukushima aktuell: Nicht dekontaminierte Flächen irrtümlich freigegeben

Fukushima aktuell: Nicht dekontaminierte Flächen irrtümlich freigegeben

Fehlentscheidung fiel aufgrund von Schlamperei

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Artikelbild - Dekontaminationsarbeiten (Foto: TEPCO, veröff. Juni 2012)
Präfektur Fukushima: Durchführung von Dekontaminationsarbeiten (Foto: TEPCO, Juni 2012)

Vertrauen ist nach den Verschleierungsversuchen um die Krise am AKW Fukushima heute ein wichtiges Gut für die Regierung und den Kraftwerksbetreiber TEPCO.

Wenn aktuelle Fukushima News nun zeigen, dass selbst Freigaben von kontaminierten Gebieten durch die Regierung nicht zuverlässig sind, könnte dies mehr als ein Imageproblem werden.

Die Details gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 4. Juli 2017.

Umweltministerium gibt irrtümlich nicht dekontaminierte Flächen frei

Das Umweltministerium hat aufgrund der Nachlässigkeit eines Unternehmens, nicht dekontaminierte Grundstücke irrtümlich wieder für ihre Eigentümer freigegeben.

Das Subunternehmen gehört zum Joint-Venture der „Taisei Construction Cooperative“ und war mit der Arbeit auf zwei landwirtschaftlichen Nutzflächen beauftragt.

Im Mai informierte das Umweltministerium dann die Grundstückeigentümer über den Abschluss der Arbeiten. Als die Besitzer die Nutzflächen im Juni besichtigten, fanden sich jedoch keine Hinweise auf Arbeiten, so dass sie das Joint-Venture kontaktierten.

Die Anfrage ergab, dass das Unternehmen die Arbeiten an den vergleichsweise kleinen Gebieten gestoppt hatte, um sich mit dem Umweltministerium zu beraten. Hierbei habe der Verantwortliche irrtümlich die Dekontamination als abgeschlossene Arbeit vermerkt.

Dieser fehlerhafte Bericht wurde dem Umweltministerium zugestellt, dass die Grundstücke daraufhin wegen der vermeintlich fertigen Dekontamination wieder freigab.

Das Ministerium gab gestern bekannt, man habe von dem Irrtum erfahren und werde noch in dieser Woche vor Ort Strahlungskontrollen durchführen und die Flächen vollständig dekontaminieren. Über den Fehler berichteten Präfekturmedien

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