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Fukushima aktuell: Nissan unterstützt Elektroauto-Initiative in Namie

Erneuerbare Energien sollen neues Standbein werden

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Artikelbild - Elektroauto Nissan e-NV200 (Foto: Karlis Dambrans, dambrans.lv cc-by(
Elektroauto Nissan e-NV200 (Foto: Karlis Dambrans, dambrans.lv cc-by(

Das Osterwochenende beginnt scheinbar ohne besondere Vorkommnisse, doch tatsächlich sind die aus Fukushima heute gemeldeten Nachrichten für die Zukunft der Region von Bedeutung und könnten künftig für weitere Fukushima News sorgen.

Dabei geht es sowohl um regenerative Energien, als auch um das leibliche Wohl. Die Details gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 14. April 2017.

Unsere Themen zum Wochenende im Überblick:

  • Nissan unterstützt Elektroauto-Initiative in Namie
  • Öffentliches TEPCO-Restaurant in Okuma geplant
Nissan unterstützt Elektroauto-Initiative in Namie

Bereits bevor Ende März die Evakuierungsanordnung für Namie aufgehoben wurde, bemühte sich die Gemeinde um die Rückkehr früherer Bewohner und eine Wiederbelebung des Ortes.

Diese Bemühungen werden nun vom Unternehmen Nissan Motors unterstützt, die der Gemeinde Namie für die Dauer von drei Jahren kostenlos das Elektroauto „e-NV 200“ kostenlos zur Verfügung stellt.

Eine offizielle Vorstellung des Gefährts und die zeremonielle Übergabe des Autoschlüssels fand am gestrigen Donnerstag am Rathaus von Namie statt. Daran beteiligte sich neben den Unternehmensvertretern auch Bürgermeister Tamotsu Baba.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Kleintransporter, der durch eine Lithium-Ionen-Batterie betrieben wird und mit einer Ladung etwa 190 Kilometer zurücklegen kann.Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 123 Km/h.

Alternativ kann die, seit 2013 von Nissan angebotene elektrische Version des Kleintransporters, auch als eine Art mobile Batterie für andere Geräte dienen.

Die Ortschaft Namie plant die lokale Nutzung von erneuerbaren Energien zu fördern und der gesponserte Wagen soll nur der erste in einer Reihe von Elektrofahrzeugen sein, die in Zukunft dort zum Einsatz kommen werden. Das berichten Präfekturmedien.

Öffentliches TEPCO-Restaurant in Okuma geplant

Der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi plant, noch im Laufe dieses Monats das Restaurant „Okuma Shokudo“, das ursprünglich nur Angestellten zugänglich sein sollte, auch für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Lokal befindet sich im Ortsteil Okawara der Sperrgebietsgemeinde Okuma und wäre die erste Gaststätte dort, die wieder den Betrieb aufnimmt. Neben Kraftwerksangestellten könnten dann auch Wiederaufbauhelfer dort essen.

Auf der Speisekarte stehen einfache Speisen wie verschiedene Nudelgerichte und japanisches Curry. Die geplanten Öffnungszeiten liegen Wochentags von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr. Über das neue Angebot berichteten Präfekturmedien.

Für die Kraftwerksarbeiter gab es bislang eine große Kantine auf dem AKW-Gelände, so dass dieses Lokal die Möglichkeit darstellt, auch einmal auswärts essen zu gehen.

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