Start Aktuelles Fukushima aktuell: Pilotprojekt autonomer E-Busse für AKW-Arbeiter

Fukushima aktuell: Pilotprojekt autonomer E-Busse für AKW-Arbeiter

Transport der Angestellten soll effizienter gestaltet werden

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Artikelbild - Zugangskontrollle zum J-Village (Copyright: Andreas Teichert/DTRG e.V.)
Zugangskontrollle zum J-Village (Copyright: Andreas Teichert/DTRG e.V.)

Mit einem Projekt zum effektiveren Transport von Angestellten erregt der Betreiber des AKW Fukushima heute Aufmerksamkeit. Tatsächlich dürften diese Fukushima News auch Freunde klimafreundlicher Verkehrsmittel interessieren.

Die Einzelheiten hierzu gibt es im Spreadnews Japan-Ticker vom 8. November 2017.

Testprojekt autonomer E-Busse für AKW-Arbeiter

Der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi gab am gestrigen Dienstag bekannt, dass man die Einführung eines autonom fahrenden elektrischen Busses für die Angestellten auf dem Kraftwerksgelände in Erwägung ziehe. Hierfür sollen zunächst Testläufe erfolgen.

Die erste Reihe der Testläufe ist vom 8. bis 15. November geplant. Eine zweite Testreihe ist für den Zeitraum vom 21. bis 29. November vorgesehen. Dabei wird jeweils eine Strecke von 1,8 Kilometern gefahren.

Dies entspricht der Distanz zwischen dem Zugangsgebäude der Anlage, wo die Angestellten sich für ihren Einsatz vorbereiten und dem Gebäude mit den Ruheräumen für die Beschäftigten.

Die elektrischen Kleinbusse sind mit einem GPS-Ortungssystem ausgestattet, verfügen über 3D-Sensoren um Hindernisse auf der Fahrbahn zu erkennen und folgen automatisch einer zuvor festgelegten Route.

Zur Sicherheit fährt während der Testläufe zunächst noch ein menschlicher Begleiter mit, der bei Komplikationen eingreifen kann. Sollte sich das autonome Transportmittel als sicher erweisen, könnten sie bereits im kommenden Frühjahr regulär eingeführt werden.

Die Betreiberfirma TEPCO erhofft sich von dem Pendler-Dienst gleich mehrere Vorteile.

So würde die Effizienz beim Transfer zwischen verschiedenen Teilen des Geländes verbessert, für die Arbeiter sei dies bequemer und die Strahlungsbelastung der bisherigen Busfahrer könnte auf diese Weise gesenkt werden.

Die Entscheidung wird im Wesentlichen von Sicherheit bei der Nutzung von Kreuzungen und der rechtzeitigen Identifizierung von Hindernissen, Autos, und Menschen auf der vorprogrammierten Strecke abhängig machen.

Über diese Pläne berichteten Präfekturmedien.

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