Start Aktuelles Fukushima aktuell: Radioaktiver Staub führt zum Abbruch von Reaktorarbeiten

Fukushima aktuell: Radioaktiver Staub führt zum Abbruch von Reaktorarbeiten

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Artikelbild - AKW Fukushima: Luftbelastungsmessposten am Haupttor der Anlage, 4. April 2013 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Luftbelastungsmessposten am Haupttor der Anlage, 4. April 2013 (Foto: TEPCO)

Erfolg und Misserfolg liegen nahe beieinander, das zeigen erneut die aktuellen Fukushima News.  Während vom AKW Fukushima heute ein Erfolg gemeldet werden konnte, musste der Betreiber gestern einen Fehlschlag akzeptieren.

Die Einzelheiten zu diesen Meldungen gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 8. Januar 2016.

Unsere Themen zum Wochenende:

  • TEPCO muss Arbeiten an Reaktor 2 wegen radioaktivem Staub abbrechen
  • Stahltrümmer an Reaktor 1 entfernt

TEPCO muss Arbeiten an Reaktor 2 wegen radioaktivem Staub abbrechen: Kraftwerksbetreiber TEPCO musste gestern die fortgesetzten Dekontaminationsarbeiten an Reaktor 2 stoppen, da beim Einsatz des Roboters Staub aufgewirbelt und dieser nicht vollständig aufgesaugt wurde.

Eine erste Kontrolle ergab, das offenbar der Schlauch des Absauggeräts zu stark gekrümmt worden war. Nach einer genauen Untersuchung sollen Gegenmaßnahmen getroffen und die Arbeiten wieder aufgenommen werden.

Stahltrümmer an Reaktor 1 entfernt: An den Stahlstrukturen von Reaktorgebäude 1 wurden heute einige Teile entfernt, da sie künftige Arbeiten behindern könnten. Nach Angaben von TEPCO wurden fünf der insgesamt 55 betroffenen Teile erfolgreich entfernt.

Fukushima-Reaktor 1: Trümmerräumung am 8. Januar 2016 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 1: Trümmerräumung am 8. Januar 2016 (Foto: TEPCO)

Die Staubmessungen während der Arbeiten ergaben keinen Anstieg der Konzentration von radioaktivem Material in der Umgebungsluft.

Das Unternehmen rechnet daher damit, die Räumung der  Stahlbauteile weiter fortsetzen zu können.

TEPCO ergänzte diese Meldung mit Fotografien, auf denen der Einsatz eines Kranarms zur Demontage der Stahlbarren an dem Gebäude zu sehen ist.

Trümerräumungen werden von der Öffentlichkeit aufgrund des Risikos einer Freisetzung von radioaktivem Material kritisch beobachtet. In der Vergangenheit hatte die Diskussion über eine mögliche Auswirkung der Trümmerräumung auf Reisfelder kein eindeutiges Ergebnis erbracht.

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