Start Aktuelles Fukushima aktuell: Rapide Zunahme von Wasser in Reaktorgebäuden

Fukushima aktuell: Rapide Zunahme von Wasser in Reaktorgebäuden

Genaue Ursache nach Angaben des AKW-Betreibers TEPCO noch unklar

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Artikelbild - Herbstblatt im Regen (Foto: ECP cc-by)
Radioaktiv belastetes Regenwasser gelangte am AKW Fukushima in den Boden (Symbolfto: ECP, cc-by)

Mit neuen Auffälligkeiten beim Grundwasserpegel sorgt das AKW Fukushima heute wieder einmal für Negativschlagzeilen. Die aus Japan aktuell gemeldeten Fukushima News dürften dem Betreiberunternehmen TEPCO alles andere als willkommen sein.

Die ersten Informationen gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 27. Februar 2018.

Starke Zunahme von Wassermenge in Reaktorgebäuden

Wie der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi mitteilte, kam es zwischen dem 8. und 15. dieses Monats zum massiven Zufluss von Grundwasser und Regenwasser in die Untergeschosse der Reaktoren 1 und 2.

Während im Zeitraum vom 1. bis 8. Januar die tägliche Menge bei durchschnittlich 48 Tonnen lag, stieg sie im genannten Zeitraum auf 131 Tonnen pro Tag.

Die genaue Ursache für den massiven Anstieg beim Wasserzufluss wird noch ermittelt. TEPCO geht jedoch davon aus, dass Reparaturarbeiten am Entwässerungssystem „K“ auf der Westseite der Reaktoren 1 bis 4 mit verantwortlich sein könnten.

Bei der Reparatur des Kanals war ein Damm genutzt worden, der zu einem Rückstau geführt haben könnte, so dass das Wasser verstärkt zurück floss und in den Boden gelangte. Da die exakten Umstände noch ungeklärt sind, wird der Sachverhalt weiter geprüft.

Über die Anomalie berichteten Präfekturmedien.