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Fukushima aktuell: Roboter entdeckt Wasserleck in Reaktor 3

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Artikelbild - Fukushima-Reaktor 3: Wasseraustritt nach Leck am 18. Januar 2014 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 3: Wasseraustritt nach Leck am 18. Januar 2014 (Foto: TEPCO)

TEPCO veröffentlichte am Samstag eine außerplanmäßige Meldung, um über ein Leck in Reaktorgebäude 3 zu informieren. Erste Angaben zu den Vorkommnissen an der Anlage in Fukushima heute im Spreadnews Japan-Ticker vom 19. Januar 2014.

Unsere heutigen Themen:

  • Roboter entdeckt Wasserleck in Gebäude von Reaktor 3

Roboter entdeckt Wasserleck in Gebäude von Reaktor 3: Am Samstag meldete ein Angestellter gegen 14:40 Uhr, dass die Kamera eines Roboters, der zur Räumung von Trümmern in Reaktorgebäude 3 eingesetzt wurde, Aufnahmen eines großen Wasserlecks innerhalb des Gebäudes machte.

Die Aufnahmen zeigen eine etwa 30 Zentimeter breite Öffnung, aus der kontinuierlich Wasser dringt und über einen Schacht offenbar in das Kellergeschoss des Gebäudes gelangt. Seit der Einspeisung von Wasser zur vergeblichen Kühlung des Reaktors, hatte sich dort stark radioaktives Wasser angesammelt. Einen Austritt in die Umwelt gibt es nach Betreiberangaben nicht.

Wie hoch die Belastung mit radioaktivem Material bei dem nun entdeckten Leck ist, wird derzeit ermittelt. Die Umgebungsluft im Leckbereich weist eine Strahlung von 30 Millisievert pro Stunde auf. Bei der Ursachenforschung greift das Unternehmen auf die Analyse von Aufnahmen der Kamera zurück.

Die Messwerte des Reaktors – Temperatur, Wassereinspeisung etc – weisen nach Angaben von TEPCO keinerlei ungewöhnliche Daten auf.

Fukushima-Reaktor 3: Roboteraufnahmen des Lecks am 18. Januar 2014 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 3: Roboteraufnahmen des Lecks am 18. Januar 2014 (Foto: TEPCO)

Das Strahlungsniveau im untersuchten Bereich ist sehr hoch, so dass keine direkte Prüfung an der Leckstelle erfolgen kann.

Ersten Angaben zufolge vermutet TEPCO eingedrungenes Regenwasser als Quelle des Lecks. Der Kraftwerksbetreiber nannte in der Vergangenheit Regenwasser auch als Grund für die regelmäßige Dampfentwicklung über Reaktor 3.

Weitere Informationen folgen, sobald bekannt.

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