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Fukushima aktuell: Sicherheitsmaßnahmen vor weiterer Demontage aufgerüstet

TEPCO will bei Demontage-Arbeiten kein Risiko eingehen

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Artikelbild - AKW Fukushima: Luftbelastungsmessposten am Haupttor der Anlage, 4. April 2013 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Luftbelastungsmessposten am Haupttor der Anlage, 4. April 2013 (Foto: TEPCO)

Neue Arbeiten wurden am AKW Fukushima heute durchgeführt, um die Sicherheit bei künftigen Maßnahmen an den Reaktorgebäuden zu gewährleisten. Weitere Fukushima News befassen sich mit der Entsorgung radioaktiver Asche und dem Thema Wohnraum.

Die einzelnen Meldungen finden sich nun gemeinsam im Spreadnews Japan-Ticker vom 21. September 2017.

  • Zusätzliche Messposten vor weiterer Demontage an Reaktorgebäude
  • Zemenverfestigung für Entsorgung radioaktiver Asche in Planung
  • Über 100 Wohnkomplexe in Hirono fertiggestellt
Zusätzliche Messposten vor weiterer Demontage an Reaktorgebäude

Am heutigen Donnerstag brachte der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi in der Nähe des Gebäudes von Reaktor 1, zwei zusätzliche Staubmessposten an. Sie sollen die Belastung der Umgebung durch radioaktiven Staub in der Luft kontrollieren.

Dieser Schritt ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, bevor weitere Arbeiten zur Demontage am Reaktorgebäude durchgeführt werden. Das dortige Areal wird nunmehr von sechs Messposten überwacht.

Über die verschärfte Sicherheitsmaßnahme berichtete der Kraftwerksbetreiber TEPCO.

Zemenverfestigung für Entsorgung radioaktiver Asche in Planung

Zum Entsorgungsplan für radioaktiv kontaminierte Abfälle gehört die Verbrennung des Materials und die anschließende Verfestigung der radioaktiven Asche in Zement.

Aus diesem Grund gab das Umweltministerium heute bekannt, dass eine entsprechende Anlage zur Aushärtung auf dem Gebiet der Gemeinde Naraha entstehen wird.

Um eine sichere Anlieferung und Einlagerung des Materials zu gewährleisten, werden unter anderem auch Straßenarbeiten auf der Strecke zu den künftigen Geländen durchgeführt.

Verläuft alles nach Plan, kann die Verarbeitungsanlage für Zement, in der das Gemisch aushärten soll, im Oktober kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen. Mit der Fertigstellung anderer Arbeiten wird noch im kommenden Monat gerechnet.

im Fall der künftigen Kombination von Verbrennungsanlage, der Zementverfestigung und die Lagerung in der Gemeinde, setzt man bereits jetzt auf die Vorbereitung von Informationen für die Bevölkerung, um Bedenken und Ablehnung zu verringern.

Über das Projekt der Zementanlage berichteten Präfekturmedien.

Über 100 Wohnkomplexe in Hirono fertiggestellt

In der Ortschaft Hirono wurden östlich des Bahnhofs eine ganze Reihe von Gebäuden fertiggestellt, die den Rückkehrern ausreichend Wohnraum bieten sollen. Bereits ab dem 23. September sollen die ersten Mieter dort einziehen.

Nach Darstellung des Unternehmens, das für den Bau der 114 Wohnkomplexe verantwortlich ist, sind die doppelstöckigen Gebäude bereits vollständig ausgebucht.

Die zweiKomplexe  bieten im Erdgeschoss, sowie einem ersten Stock insgesamt 106 Wohnungen, die über zwei Schlafzimmer, sowie Grundausstattung an Möbeln und sonstiger Ausstattung, wie  Betten, Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher und Sicherheitssysteme verfügen.

Die Grundstücke befinden sich auf ursprünglich landwirtschaftlich genutztem Gebiet, das die Gemeinde den einstigen Eigentümern abkaufte, so dass im November vergangenen Jahres die Arbeiten beginnen konnten.

Die Aufhebung der Evakuierungsanordnung für Hirono erfolgte bereits im September 2011 und noch im selben Jahr verlegte die Kleinstadt, als erste evakuierte Gemeinde überhaupt, ihren Verwaltungssitz wieder zurück.

Anfang dieser Woche folgte dann die Einweihung der neuen Siedlung unter Anwesenheit von Vertretern der Gemeinde und Präfektur. Das berichten Präfekturmedien.

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