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Fukushima aktuell: Sorgen vor zweitem Teil der Unterwasser-Mission

Neue Hindernisse bei Tauchmission des Unterwasser-Roboters befürchtet

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Artikelbild - Fukushima-Reaktor 3: Trümmer unter dem Druckbehälter am 19. Juli 2017 (Foto: TEPCO/IRID)
Fukushima-Reaktor 3: Trümmer unter dem Druckbehälter am 19. Juli 2017 (Foto: TEPCO/IRID)

Einen Tag hat der Betreiber des AKW Fukushima heute, um letzte Anpassungen am Einsatzplan durchzuführen, bevor die morgigen Fukushima News über den zweiten Teil der Robotermission in Reaktor 3 berichten.

Tatsächlich hat TEPCO offenbar Grund zur Besorgnis beim weiteren Vorgehen. Die Einzelheiten gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 20. Juli 2017.

Sorgen vor zweitem Teil der Unterwasser-Mission in Reaktor 3

Nach der ersten Mission eines Roboters im Sicherheitsbehälter von Reaktor 3 des AKW Fukushima Daiichi, wurde für Freitag der zweite Teil des Einsatzes angekündigt. Dazwischen bleibt der Betreiberfirma TEPCO etwas Zeit für eine Anpassung der Planung.

Tatsächlich führte die Entdeckung am Mittwoch, dass eine Stahlkonstruktion unterhalb des Druckbehälters, sowie ein Teil der Anlage zur Handhabung der Kontrollstäbe fehlt, zu einer gewissen Besorgnis.

Der „Mini-Mondfisch“ getaufte Unterwasser-Roboter soll am Freitag eine Tauchfahrt zum Boden des Sicherheitsbehälters unternehmen und dabei Reste von geschmolzenen Brennelementen ausfindig machen.

Nun, da damit gerechnet werden muss, dass eine nicht unerhebliche Menge an Stahltrümmern auf dem Boden des Behälters zu finden sein wird, sorgt sich TEPCO offenbar um die Fortbewegung und Manövrierfähigkeit des Roboters.

Takahiro Kimoto, der für die Arbeiten am Kraftwerk Verantwortliche des Unternehmens erklärte, die herabgestürzten Trümmer könnten auch einen Einfluss auf den Zustand der geschmolzenen Brennelemente haben.

Insgesamt wären die festgestellten Schäden schwerwiegender, als etwa in Reaktor 2. Möglicherweise sei das Herabstürzen der Trümmer unmittelbar auf die Kernschmelze der Brennelemente und nicht erst auf die folgende Explosion durch Wasserstoff zurückzuführen.

Wie der weitere Einsatz verlaufen wird, muss sich natürlich noch zeigen. Den ersten Teil der Mission – Aufnahmen aus dem Reaktorinneren zu machen – hatte das Unternehmen bereits als Erfolg gewertet. Über die Bedenken berichteten Präfekturmedien.

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