Fukushima aktuell: Stilllegung für zweites TEPCO-AKW gefordert

Fukushima aktuell: Stilllegung für zweites TEPCO-AKW gefordert

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Artikelbild: Fukushima Daini (Foto: TEPCO)
Stilllegung des AKW Fukushima Daini gefordert (Foto: TEPCO)

Die Vorstellung, dass in der Präfektur Fukushima heute ein Kernkraftwerk wieder ans Netz gehen könnte scheint absurd und doch will man dort nun Gewissheit und fordert eine endgültige Stilllegung für eine dortige Anlagen.

Details dieser Fukushima News gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 3. Januar 2017.

Stilllegungsforderung für AKW Fukushima Daini

Die japanische Regierung ist sich über das Schicksal des zweiten Kernkraftwerks der Betreiberfirma TEPCO in der Präfektur Fukushima noch nicht einig geworden, da es verschiedene Haltungen in dieser Angelegenheit gibt.

Das Kernkraftwerk Fukushima Daini (Fukushima 2) blieb von der Kernschmelze verschont, da dort die Elektrizitätsversorgung für das Kühlsystem rechtzeitig wiederhergestellt werden konnte. Seit März 2011 ist die Anlage heruntergefahren.

Bislang hatte man sich kaum mit der Zukunft der Anlage befasst, da die Entwicklungen am AKW Fukushima Daiichi die Aufmerksamkeit in Anspruch genommen hatten. Tatsächlich mehren sich die Stimmen, die eine dauerhafte Stilllegung fordern.

In der Vergangenheit war sowohl der mögliche Weiterbetrieb von Fukushima Daini, als auch die endgültige Abschaltung der Anlage diskutiert und verschiedene Entscheidungen getroffen und wieder verworfen worden.

Zuletzt verabschiedete die Präfekturversammlung Fukushima am 21. Dezember einstimmig eine Resolution, in der die Regierung in Tokyo aufgefordert wird, eine schnelle Stilllegung des zweiten Fukushima-Kraftwerks herbeizuführen.

Nicht zuletzt ein Zwischenfall am AKW Fukushima Daini im vergangenen November, der nach einem Erdbeben aufgetreten war, schürt nicht nur die Ängste von Anwohnern, sondern auch die Stilllegungsforderung.

Die Präfekturverwaltung sieht den unklaren Status der Anlage als Hindernis für eine Wiederbelebung der Region Tohoku und der Präfektur Fukushima an. Über das Thema berichtete die jiji.

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