Start Aktuelles Fukushima aktuell: Strontiumbelastung bei Fischen normalisiert

Fukushima aktuell: Strontiumbelastung bei Fischen normalisiert

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Strontiumbelastung von Fischen am AKW Fukushima Daiichi ist niedrig (Symbolfoto: yuki213 cc-by-)
Strontiumbelastung von Fischen am AKW Fukushima Daiichi ist niedrig (Symbolfoto: yuki213 cc-by-)

Die örtlichen Fischer können aus der Präfektur Fukushima heute einen Erfolg von sich verbuchen. Im J-Village läuft die Umstrukturierung und TEPCO veröffentlicht seine monatlichen Angaben.

Die Einzelheiten der heutigen Fukushima News gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 30. November 2016.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Strontiumbelastung von Fisch auf Stand vor der AKW-Krise
  • Abschied vom Restaurant im J-Village
  • Aktuelle Angaben zur Strahlungsbelastung der Fukushima Arbeiter
Strontiumbelastung von Fisch auf Stand vor der AKW-Krise

Experten des Fischereiforschungsinstituts gab gestern bei der Generalversammlung der präfekturalen Fischereiverbände in Iwaki  die Ergebnisse einer Untersuchung zur Belastung von Fischen entlang der Küste bekannt.

Die Untersuchung war nach der Kraftwerkskatastrophe veranlasst worden. Demnach habe man in einem 20-Kilometer-Radius um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi bei 39 Fischarten die Belastung mit radioaktivem Strontium-90 untersucht.

Dabei wurde festgestellt, dass die Messungen zum großen Teil unter dem Nachweiswert, oder unter einem Becquerel lagen. Die höchste Belastung wurde bei der Barsch-Art „Shiromebaru“ (Sebastes cheni) im Dezember 2011 nachgewiesen und lag bei 1, 2 Becquerel pro Kilogramm.

Wie ein Abgleich mit den Daten der entsprechenden Ministerien und Behörden ergeben habe, liegt die Strontiumbelastung damit auf dem gleichen Stand wie vor den Kernschmelzen am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi vor mehr als fünf Jahren.

Bei dem Treffen wurde zudem beschlossen, zwei weitere Sorten zum Testfang zuzulassen, so dass die Zahl der Fischarten, die zum Testfang freigegeben sind, auf 94 steigt. Das berichten Präfekturmedien.

Abschied vom Restaurant im J-Village

Nachdem bereits die Schließung des Hauptgebäudes im J-Village veranlasst worden war, verabschiedeten sich die Kraftwerksangestellten gestern auch vom „half-time“, dem einzigen verbliebenen Restaurant im J-Village.

Die letzten Mahlzeiten wurden nur mit dem nötigsten Arbeitsgerät zubereitet, denn ein Großteil der Ausstattung war bereits geräumt worden.

Dort wurden  Angestellten, welche bei den Arbeiten AKW Fukushima Daiichi beschäftigt sind, mit warmen Mahlzeiten versorgt, nachdem die einstige Sportanlage zur Einsatzbasis für die Arbeitskräfte geworden war. Auch Verwaltungsangestellte und zeitweise Rückkehrer gingen dorthin.

Der Betreiber des Restaurants erklärte, die letzten fünf Jahre seien schnell vergangen, aber zumindest habe er das Gefühl, ein wenig zum Wiederaufbau beigetragen zu haben. Er wird künftig das Restaurant „Alpenrose“ in Hirono übernehmen.

Die Umverlegung der AKW-Arbeiter ist seit Jahren geplant, da eine umfassende Dekontamination des J-Village erfolgen soll und man das Gelände wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Sportanlage zuführen will.

Geht es nach den offiziellen Plänen, sollen Fußballfelder und weitere Einrichtungen im April 2019 freigegeben werden können. Über den Abschied berichteten Präfekturmedien.

Aktuelle Angaben zur Strahlungsbelastung der Fukushima Arbeiter

Am heutigen Mittwoch übermittelte der Kraftwerksbetreiber TEPCO die aktuellen Angaben zur Zahl der Beschäftigten an der Anlage, sowie zur Höhe der Strahlungsdosis an das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales für den Oktober 2016.

Die maximale Strahlungsbelastung der Angestellten lag im Oktober bei 8,34 Millisievert. Im Bezug auf die inkorporierte Strahlenbelastung wurden bei den Angestellten keine signifikanten Werte festgestellt.

Angaben zur Zahl der neu Beschäftigten machte das Unternehmen nicht.

Der nächste Bericht, der sich mit den Strahlungsdaten mit Stand von Ende November befassen wird, soll gegen Ende Dezember eingereicht werden.

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