Start Aktuelles Fukushima aktuell: Teileröffnung des Drohnentestgeländes

Fukushima aktuell: Teileröffnung des Drohnentestgeländes

Lieferroboter und Flugdrohnen sollen die Zukunft der Präfektur Fukushima sichern

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Artikelbild - Quadracopter-Drohne (Foto: wüstenigel cc-by)
Mehr als nur ein Spielzeug: Drohnen sollen Fukushima wirtschaftlich wiederbeleben (Symbolfoto: wüstenigel cc-by)

Die geplante Etablierung als Technologiestandort machte in Fukushima heute einen großen Schritt nach vorne. Mit dem milliardenschweren Programm das in Japan aktuell läuft, sollen mehr als nur Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Details dieser Fukushima News gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 19. Juli 2018.

Drohnentestgelände in Fukushima wird eröffnet

Die Präfekturverwaltung Fukushima kündigte am heutigen Donnerstag die Teileröffnung des „Roboter-Testgeländes Fukushima“ an. Demnach soll bereits morgen ein Teil der Anlage zur Verfügung stehen.

Die Anlage in Minamisoma ist Teil der Bestrebungen, die Präfektur als Technologie-Entwicklungsstandort zu etablieren und auf diese Weise auch zu einer wirtschaftlichen Wiederbelebung der gesamten Region Tohoku beizutragen.

Einmal fertiggestellt wird die 50 Hektar umfassende Fläche nicht nur zur Erprobung von Flugdrohnen dienen, sondern auch bei der Entwicklung von Robotern für den Einsatz in Katastrophenfällen und zur Simulation von Erdrutschen verwendet werden.

Nachdem bereits zwei Tower zur Verfügung stehen und die Entwicklungen in der Luft durch Radar überwacht werden, können nun bereits Bewerbungen für die Nutzung als Langstrecken-Testgelände für kleinere unbemannte Drohnen eingereicht werden.

Vor  der vollständigen Eröffnung soll am 9. August ein mehrfacher Flugtest erfolgen, bei gleichzeitig Drohnen von sechs Unternehmen zum Einsatz kommen. Daran beteiligt sind unter anderem der Telekommunikationsriese NTT DoCoMo und der Versanddienst Rakuten.

Über diese ersten Schritte für den künftigen Technologiestandort berichteten mehrere Präfekturmedien.

Hintergrund

Die Erprobung von Lieferrobotern für Paketzustellungen, die im Dezember vergangenen Jahres bekannt gegeben worden war, ist ein weiteres Beispiel für die Bemühungen, die Gemeinde Minamisoma für die Entwickler innovativer Technologien attraktiv zu machen.