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Fukushima aktuell: TEPCO bereitet Robotereinsatz vor

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Artikelbild - Fukushima-Reaktor 2 am 18. Juni 2012 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 2 am 18. Juni 2012 (Foto: TEPCO)

Die aus Fukushima heute gemachten Meldungen bestehen aus einer Ankündigung für Reaktorarbeiten und Angaben zu einem Trend bei der radioaktiven Belastung für Bürger der Präfektur.

Details der Fukushima News gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 21. Dezember 2016.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • TEPCO kündigt Bohrungen an Reaktor-Sicherheitsbehälter an
  • Ausgeprägt niedrige Strahlungsbelastung in 13 Gemeinden
TEPCO kündigt Bohrungen an Reaktor-Sicherheitsbehälter an

Am heutigen Mittwoch kündigte TEPCO an, ab morgen mit der Bohrung einer Öffnung in eine Leitung, die in den Sicherheitsbehälter von Reaktor 2 führt, zu beginnen. Die Maßnahme ist Teil der Vorbereitungen für einen Robotereinsatz.

Die Arbeiten hatten sich verzögert, nachdem der Bohrer zunächst nicht an der Abdeckung der Leitung angebracht werden konnte. Durch dieses Vorgehen soll die Abdichtung der Leitung gewährleistet bleiben, so dass kein radioaktiv belasteter Staub hinausgelangt.

Der Robotereinsatz soll Aufschluss über den Zustand im Inneren des Sicherheitsbehälters liefern. Über diese Ankündigung berichteten Präfekturmedien.

Ausgeprägt niedrige Strahlungsbelastung in 13 Gemeinden

Das japanische Umweltministerium veröffentlichte gestern anlässlich eines Expertentreffens in Tokyo aktuelle Zahlen zur individuellen Strahlungsbelastung der Einwohner von 13 Gemeinden innerhalb der Präfektur Fukushima.

Die Daten basieren auf den Messergebnissen von Dosimetern, die während und nach Abschluss des Fiskaljahr 2015 erfasst und ausgewertet wurden.

Demnach weisen 70.274 Personen eine Belastung unterhalb eines Millisieverts auf. Angesichts des Umstands, dass 79.988 Einzelpersonen erfasst wurden, bedeutet dies, das 97,5 Prozent der kontrollierten Personen diesen Wert nicht erreichen.

Die übrigen Belastungen bewegten sich mehrheitlich im Bereich von einem bis zwei Millisievert. Die Höchstwerte bei 16 Personen bewegten sich zwischen vier und fünf Millisievert. Lediglich in fünf Fällen wurden mehr als fünf Millisievert nachgewiesen.

Nur Personen mit vergleichsweise hohen Werten müssen bei Flugreisen, oder Röntgenuntersuchungen mit einer höheren Zusatzbelastung rechnen. Das berichteten Präfekturmedien.

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